Herschberg / Wallhalben Eine „Selbstverständlichkeit“, mit Blutspenden anderen zu helfen
Für einige Menschen, ob krank oder verletzt, war seine Hilfsbereitschaft schon von großer Bedeutung: Bereits 125 Mal hat Fritz Reinheimer aus Wallhalben uneigennützig sein Blut gespendet. Dafür wurde er jetzt vom DRK-Blutspendendienst in der Herschberger Bürgerhalle besonders geehrt.
Fritz Reinheimer (59) ist mit dem Roten Kreuz ohnehin eng verbunden. Schon als Jugendlicher wurde er Mitglied im Ortsverein und hat seither dem DRK in verschiedenen Positionen gute Dienste geleistet. Neben seiner Mitarbeit auf örtlicher Ebene war er mehrere Jahre Kreisjugendleiter und ist heute stellvertretender Gemeinschaftsleiter innerhalb des Ortsvereins Wallhalben-Herschberg.
Schon mit 18 zum Spenden angetreten
Bereits als junger Helfer hat er vor über 40 Jahren die Notwendigkeit von Blutspenden erkannt und sich gleich nach seinem 18. Geburtstag in die Reihe der Spender eingefügt. „Seither ist es für mich eigentlich zur Selbstverständlichkeit geworden“, blickt Reinheimer zurück, „man weiß außerdem nie, ob man nicht selbst einmal auf eine Blutkonserve angewiesen ist“. Er hat deshalb vor, sich bis zum 70. Lebensjahr, der Altersgrenze für Blutspender, noch manchem Aderlass zu unterziehen. Was er allerdings vermisst, ist die teilweise gesellige Atmosphäre mit einem Imbiss bei den Blutspendeaktionen, die durch die Pandemie verhindert wird.
Fritz Reinheimer, der beruflich Autositze entwickelt hat, ist seit Jahren in Führungspositionen beim VfL Wallhalben tätig und seit letztem Jahr dessen Vorsitzender. Bei den Herschberger Narren frönt er als Aktiver und langjähriger Zeremonienmeister seiner zweiten großen Leidenschaft.