Kreis Südwestpfalz Die Wahl zum Dorfgirl geht morgen in die zweite Runde

Die erste Hürde zum „Dorfgirl 2014“ hat Angelina Seul aus Schmitshausen bereits genommen: Die 22-Jährige gehört zu den bundesweit 20 Finalistinnen bei dieser Wahl, die jetzt in die zweite Phase geht. Morgen Abend kann man zwei Stunden im Internet abstimmen.
Ausgerufen hat diesen Wettbewerb für junge Frauen, die gerne auf dem Land leben, die Band „Dorfrocker“ aus dem fränkischen Dorf Kirchaich. „Ich bin a Dorfkind, und darauf bin ich stolz“, singen sie in ihrem Lied „Dorfkind“. Bei ihrem Konzert im April in der Bürgerhalle Herschberg war Angelina Seul durch das Votum von über 800 Besuchern als regionale Siegerin zum „Westpfälzer Dorfgirl“ gewählt worden (). Sie hatte sich an dem Abend kurzfristig entschlossen, sich mit acht weiteren Teilnehmerinnen zur Wahl zu stellen. „Eigentlich war es meine Schwester Nadja, die mich darin bestärkt hat, im letzten Moment auf die Bühne zu gehen“, erzählt Angelina Seul. Auch ihre jüngere Schwester ist genau wie sie schon seit geraumer Zeit Fan der „Dorfrocker“. Beide teilen auch ihre Liebe zu Pferden und als gemeinsames Hobby das Voltigieren. Die „Dorfgirl“-Anwärterin absolviert zur Zeit eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Bundeswehr in Zweibrücken. Der nächste Schritt ist morgen Abend eine Abstimmung im Internet unter www.dorfgirl.de. Von 20 bis 22 Uhr kann jeder auf die Seite gehen und seine Stimme abgeben. Die drei Erstplatzierten werden dann gemeinsam mit den „Dorfrockern“ am 24. August in der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ bei Stefan Mross zu Gast sein. Dort entscheidet sich endgültig, wer als „Dorfgirl 2014“ nach Las Vegas reisen darf und ein professionelles Foto-Shooting gewinnt. Auf der „Dorfgirl“-Seite im Internet kann man alle 20 Kandidatinnen aus ganz Deutschland kennenlernen, darunter als Nummer 20 Angelina Seul aus dem Rosendorf. Dort begründet sie auch, warum sie gerne auf dem Land lebt: „Weil es so ruhig und gemütlich ist und die Nachbarn so freundlich und hilfsbereit.“ Auch die Nähe des Gartens mit frischen Früchten und die der Pferde schätzt sie sehr. (uwa)