Vinningen Die Tage der Urinalrinne im Schulklo sind gezählt
Seit Jahren steht die Sanierung der Toiletten an der Vinninger Konrad-Adenauer-Schule auf der Agenda, jetzt wird sie Wirklichkeit. „Die Toiletten stammen noch aus dem Ende der 1960er Jahre, sind aber noch funktionsfähig“, sagte Landrätin Susanne Ganster bei der Sitzung des Kreisausschusses am Montag. Auf 511.000 Euro schätzt die Kreisverwaltung die Baukosten.
Die Toiletten sind noch im Originalzustand aus dem Jahr 1968 und gelten als nicht mehr zeitgemäß. So gibt es im Jungen-WC noch eine Urinalrinne. Die Toilettenanlagen in den beiden Schulgebäuden werden bis auf Rohbauniveau abgebrochen, die Leitungen werden erneuert und eine Behinderten-Toilette je Anlage wird neu eingebaut. Im Jungen-WC ersetzen konventionelle Urinale die Urinalrinne, die WCs werden hängend angebracht. Weil an der Konrad-Adenauer-Schule Grund- und Realschüler unterrichtet werden, werden Urinale und Handwaschbecken in unterschiedlichen Höhen montiert.
Eine halbe Million Euro Baukosten
Die Arbeiten sollen überwiegend in den Sommerferien ausgeführt werden, die Toiletten werden aber erst in der Schulzeit fertig. Deshalb sollen Toilettencontainer aufgestellt werden.
Nachfragen gab es im Kreisausschuss zu den Planungs- und Baukosten. Frank Radke vom Bauamt der Kreisverwaltung erläuterte, dass die reinen Baukosten auf 511.000 Euro geschätzt wurden. Rund 105.000 Euro Planungskosten fallen für die Toilettenanlage an. Der Kreisausschuss vergab den Auftrag für die erforderlichen Architektenleistungen an das Weselberger Planungsbüro Bosle für 77.000 Euro und die Sanitärfachplanung an das Pirmasenser Büro Sappok für 28.000 Euro.