Südwestpfalz Die Lichterbulldogs begeistern Tausende am Straßenrand (mit Bilderstrecke)

In Zweibrücken fuhren die Traktoren von Niederauerbach über die Hofenfels- und die Dinglerstraße nach Ernstweiler.
In Zweibrücken fuhren die Traktoren von Niederauerbach über die Hofenfels- und die Dinglerstraße nach Ernstweiler.

„Es war richtig, richtig, richtig gut!“ Noah Simon aus Reifenberg, Mitorganisator der Lichterfahrt durch die Südwestpfalz am Wochenende, waren die Freude und die Begeisterung am Sonntagmittag noch anzuhören.

Um die 50 geschmückte und beleuchtete Bulldogs waren am Freitag Richtung Pirmasens und am Samstag Richtung Zweibrücken unterwegs. Um die fünf Stunden lang fuhren sie in der Dunkelheit durch die Dörfer und Städte und trafen auf begeisterte Menschen am Straßenrand, die sich teilweise zu Grill- und Glühweinpartys getroffen hatten, extra um die Lichtertraktoren zu sehen. Manche Kinder warteten mit eigenen Tretbulldogs, die sie ebenfalls mit Lichtern geschmückt hatten. „Es war richtig viel los“, freute sich Noah Simon, aber es sei schwer abzuschätzen, wie viele Zuschauer es waren. Es dürften aber Tausende gewesen sein, die an beiden Tagen die Straßenränder säumten.

Am Samstag fuhren die Bulldogs durch Zweibrücken.
Am Samstag fuhren die Bulldogs durch Zweibrücken.
Kurz nach dem Start am Freitag ging es durch Rieschweiler.
Kurz nach dem Start am Freitag ging es durch Rieschweiler.
Noah Danner aus Rieschweiler hat seinen Tretbulldog ebenfalls mit Lichterketten geschmückt
Noah Danner aus Rieschweiler hat seinen Tretbulldog ebenfalls mit Lichterketten geschmückt
Viele Traktoren waren aufwendig mit Lichtern geschmückt.
Viele Traktoren waren aufwendig mit Lichtern geschmückt.
Zwei der Organisatoren: Noah Simon (vorne) und Christian Kau vor dem Start auf dem Stockbornerhof.
Zwei der Organisatoren: Noah Simon (vorne) und Christian Kau vor dem Start auf dem Stockbornerhof.
Letzte Handgriffe.
Letzte Handgriffe.
Wie ein Scherenschnitt.
Wie ein Scherenschnitt.
Sogar eine Krippe zierte einen Traktor.
Sogar eine Krippe zierte einen Traktor.
Um die 50 Bulldogs waren dabei, und es verlief alles reibungslos.
Um die 50 Bulldogs waren dabei, und es verlief alles reibungslos.

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Bereits im vergangenen Jahr hatte Christian Kau vom Stockbornerhof mit einer Handvoll Mitstreitern die Traktor-Lichterfahrt „Ein Funken Hoffnung“ organisiert. Aus der einen Tour vergangenes Jahr wurden in diesem Jahr zwei Fahrten. Am Freitag ging es über Rieschweiler-Mühlbach und Thaleischweiler-Fröschen nach Pirmasens bis Kröppen und über Bottenbach, Kleinsteinhausen und Dellfeld zurück. Am Samstag stand eine kürzere Runde über Maßweiler, Reifenberg und Battweiler nach Zweibrücken und durchs Schwarzbachtal an. Begleitet wurden die Bauern, die aus der Region bis nach Kaiserslautern und St. Wendel gekommen waren, von der Polizei und der Motorradstaffel des Contwiger Roten Kreuzes zusammen mit der Tierrettung, deren Hilfe Noah Simon ausdrücklich lobte: „Ohne die wäre das alles nicht so machbar gewesen.“

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„Alles reibungslos geklappt“

Zwar startete der Zug am Freitag etwas später als geplant, aber es habe alles reibungslos geklappt, und es habe auch keine Beschwerden gegeben, freute sich Noah Simon. Auch die Pirmasenser Polizei schreibt: „Die Straßen in den durchfahrenen Ortschaften zwischen Hitscherhof und Zweibrücken waren gesäumt von zahlreichen Erwachsenen und vielen Kindern, die sich augenscheinlich an den zirka 50 weihnachtlich mit Lichterketten geschmückten Traktoren erfreuten.“

Rentiere, blinkende Reifen, Weihnachtsmänner in allen Formen und Größen, beleuchtet, blinkend, unbeleuchtet, Musik aus Lautsprechern und kleine Geschenke für „brave Kinder“, wie es die Tierrettung ausdrückte, gab es zu sehen, hören und zu erleben. Weil die Traktoren im Konvoi mit Sonderrechten fuhren, durften sie auch auf Rot umgesprungene Ampeln durchfahren, damit der Zug zusammenbleiben konnte. Wo sich die Bulldogs gerade befanden, konnte man in einem Livevideo auf Facebook verfolgen, aber einen genauen Zeitplan gab es nicht. „Leute, nagelt uns nicht auf eine Uhrzeit fest“, bat Organisator Christian Kau mehrmals die im Durchschnitt 300 bis 400 Leute, die im Internet zusahen, die Fahrt kommentierten und teilweise schon sehnsüchtig auf den Konvoi warteten.

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