Kreis Südwestpfalz Die jüngste Kandidatin soll die FDP anführen

Einen Sitz hat die FDP im Verbandsgemeinderat Thaleischweiler-Wallhalben. „Die Zahl würden wir natürlich gerne steigern“, sagt Christine Franzreb, seit 2018 FDP-Gemeindeverbandsvorsitzende. Am Montag nominiert die FDP in Weselberg ihre Kandidaten. Folgen die Mitglieder dem Vorschlag des Vorstandes, wird Franzreb die Liste anführen.
Wie sich die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben weiter entwickelt, „das möchten wir gerne mitgestalten“, sagt die Vorsitzende. 2014 hatte der frühere Beigeordnete der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen, Herbert Scherer (Höheischweiler), den Sitz für die FDP im Verbandsgemeinderat geholt. Scherer wird aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidieren. „Unser Listenvorschlag versucht möglichst viele Aspekte abzudecken“, sagt Franzreb. Es soll eine vernünftige Verteilung zwischen Kandidaten aus den früheren Verbandsgemeinden Thaleischweiler-Fröschen und Wallhalben geben. Mit Franzreb selbst ist die jüngste Kandidatin – 30 Jahre alt – auf der Liste für Platz 1 vorgeschlagen. Für die FDP bewerben sich neben ihr weitere Frauen um einen Listenplatz: die frühere Integrationsbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, Maria Weber aus Wallhalben, Nicole Steiber aus Höheischweiler, Gerda Reinfrank aus Saalstadt und Karin Schneider aus Thaleischweiler-Fröschen beispielsweise. Auch Sebastian Schäfer aus Höhfröschen, der 2014 bereits kandidierte, sich 2017 für ein Bundestagsmandat für die FDP beworben hat, tritt bei der Wahl zum Verbandsgemeinderat 2019 wieder an. Und natürlich Franzrebs Stellvertreter als Gemeindeverbandsvorsitzender, Andreas Weizel, der sich in Winterbach auch um das Amt des Bürgermeisters bewirbt. „Natürlich sind auf der Liste die Kandidaten zu finden, die sich bei uns auch engagieren“, sagt Franzreb. Unter anderem das FDP-Urgestein aus Obernheim-Kirchenarnbach, Erich Ohliger. Wie 2014 ermöglicht es die FDP aber auch Nicht-FDP-Mitgliedern auf der offenen Liste zu kandidieren.