Biedershausen RHEINPFALZ Plus Artikel Denkmal wird auf Vordermann gebracht

Es sei nach 20 Jahren an der Zeit, dem Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege wieder eine ansprechende Gestalt zu gebe
Es sei nach 20 Jahren an der Zeit, dem Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege wieder eine ansprechende Gestalt zu geben, waren sich die Ratsmitglieder einig.

Das Kriegerdenkmal und die Winterbacher Straße in Biedershausen sollen im Mai auf Vordermann gebracht werden. Das teilte Bürgermeister Christian Bühler am Donnerstag dem Gemeinderat mit.

Es sei nach 20 Jahren an der Zeit, dem Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege wieder eine ansprechende Gestalt zu geben, waren sich die Ratsmitglieder einig. Mit einem Hochdruckreiniger wurde es bereits gesäubert. Nun soll der Malerbetrieb Volker Sprau aus Herschberg noch für 400 bis 600 Euro die Schrift ausmalen. Der Rat will sich überlegen, ob das Denkmal mit weiteren Blumen geschmückt werden soll.

„Mitte Mai soll auch die Winterbacher Straße ausgebessert werden“, teilte der Bürgermeister mit. Die Baufirma Staab habe der Verbandsgemeinde ein Angebot unterbreitet. Diese hat mit der Schmitshauser Firma ein Rahmenabkommen abgeschlossen.

Die geplante Feier zum 150. Jubiläum der Friedenslinde oberhalb des Denkmals falle wegen Corona aus, bedauerte Bühler. Der Baum wurde 1999 zum Naturdenkmal bestimmt. Zur Pflanzung erinnerte sich der 70-jährige ehemalige landwirtschaftliche Betriebshelfer Willi Höh: „Meine Oma hat mir erzählt, dass meine Urgroßmutter, die Urgroßmutter von Inge Bühler und die Urgroßmutter von Wilfried Schunck damals in weißen Kleidern die Linde durchs Dorf getragen haben.“ Die drei Urgroßmütter waren Geschwister, Töchter des damaligen Adjunkten Schäfer.

Vom ehemaligen Männergesangsverein bekommt die Gemeinde gut 5000 Euro für den Grillplatz. Mangels Nachwuchs hatte sich der Verein aufgelöst.

Zu Beginn der Sitzung gedachte der Rat Altbürgermeister Herbert Fuhrmann, der Ende Februar im Alter von 80 Jahren verstorben war.

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