Kreis Südwestpfalz Denkmal für Hartz

Zur Erinnerung an den vor einem Jahr verstorbenen Kurt Hartz weiht die Niederwürzbacher SPD am Samstag, 15 Uhr, eine Gedenkstätte am Würzbacher Weiher öffentlich ein. Ortsvorsteherin Petra Linz würdigt den Bruder des früheren VW-Managers und Arbeitsmarkt-Reformers Peter Hartz und des Handballers Rudi Hartz als „prägende Persönlichkeit für Niederwürzbach“.
Von 1964 bis zur Gebietsreform 1974 Niederwürzbacher Bürgermeister, habe Kurt Hartz (1935 bis 2014) Maßstäbe für den Ort gesetzt – unter anderem durch den Kauf des Guts Junkerwald mit dem Weiher im Mai 1965. Hartz habe 1965 den Heimat- und Verkehrsverein gegründet und bis 1982 geleitet. Linz: „Bei der Kommunalwahl 1968 stellten sich zwei Drittel der Würzbacher und Seelbacher Wähler hinter ihn und die örtliche SPD. Seine letzte Aktion als Bürgermeister war der Bau der Würzbachhalle vor der kommunalen Neugliederung.“ 1980 bis 1999 saß Hartz im saarländischen Landtag. Von 1964 bis 2000 war er bei der IG Metall tätig. Am Wochenende, so Linz, werde das Hartz-Kunstwerk – „eine Büste „aus besonderem heimischem Material“ – „auf den letzten Drücker“ kurz vor seiner Enthüllung aufgestellt: „Es soll eine Überraschung sein.“ Finanziert wurde die Büste in Höhe der Petri-Klause vom SPD-Ortsverein, von Freunden und Kollegen von Kurt Hartz sowie der IG Metall. Geschaffen hat sie der Bildhauer Ariel Auslender, Professor an der TU Darmstadt, mit Wolfgang Schmitt von der Dillinger Hütte und dem Mainzer Kunstgießer Bernd Hettinger. Zur Einweihung singt der lokale Gesangverein. (ghm)