Kreis Südwestpfalz Demonstration gegen NPD

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In Saarbrücken sind am Samstagnachmittag 5000 Menschen für Demokratie, Menschenwürde und Freiheit sowie gegen den Bundesparteitag der NPD im Saarbrücker Schloss auf die Straße gegangen. Darunter waren die saarländische Ministerpräsidenten Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und die SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger, die jedoch nicht sprachen, weil die Domo keine Wahlkampfbühne bieten sollte.

Die Proteste blieben friedlich, wie die saarländische Polizei mitteilte. Nach der Auftaktkundgebung vor dem Staatstheater zogen die Demonstranten zum Saarbrücker Schlossplatz. Unter ihnen waren Vertreter der Landesregierung, Vereine, Verbände und Vertreter der Kirchen. Zu der Großdemonstration gegen den Bundesparteitag der rechtsextremen NPD hatte das Bündnis „Bunt statt Braun“ aufgerufen. Die Veranstalter ließen zwei Wochen vor der saarländischen Landtagswahl keine wahlkämpfenden Politiker aufs Podium. Es sprachen Vertreter von Kirchen oder von Jugendverbänden. Zum Bündnis „Bunt statt Braun Saar“ gehören mehr als 30 Organisationen, darunter Gewerkschaften, Sozialverbände und Parteien. Schon seit dem Samstagmorgen ab 9.30 Uhr begannen die Protestaktionen gegen die NPD. Die Antifa Saar hielt eine Mahnwache vor dem Schloss. In der Spichererbergstraße fand verlasen Teilnehmer Texte von Erich Kästner und Berthold Brecht. Das Bündnis „Bunt statt Braun“ empfing die NPD-Delegierten aus ganz Deutschland mit antifaschistischen Texten. Das 2009 gegründete Aktionsbündnis „Bunt statt Braun“ will rechtes Gedankengut, Rassismus und antidemokratische Parolen, Gewaltverherrlichung und Bagatellisierung der Nazi-Zeit im Saarland nicht hinnehmen und äußert Sorge wegen der Präsenz politisch rechter Gruppierungen im Saarland. |wrt

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