Hauenstein Blitzer: Nur drei Dörfer fordern kommunale Tempokontrollen

Die Verbandsgemeinde Hauenstein ist zu klein, um innerörtlich selbst blitzen zu dürfen.
Die Verbandsgemeinde Hauenstein ist zu klein, um innerörtlich selbst blitzen zu dürfen.

Drei Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde HauensteinDarstein, Spirkelbach und Wilgartswiesen – haben sich für eine kommunale innerörtliche Geschwindigkeitsüberwachung ausgesprochen, vier lehnten diese ab. Hinterweidenthal hat sich noch nicht entschieden. Die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat hatte vor anderthalb Jahren beantragt, zu prüfen, ob in der Verbandsgemeinde Hauenstein in Kooperation mit den Verbandsgemeinden Rodalben und Thaleischweiler-Wallhalben eine kommunale Geschwindigkeitsüberwachung eingerichtet werden kann.

„Thaleischweiler-Wallhalben und Rodalben haben ein Kapazitätsproblem, sie wollen auch nicht mehr Personal einstellen“, sagte Bürgermeister Patrick Weißler. Um Geschwindigkeitskontrollen selbst ausführen zu dürfen, benötigen Kommunen eine Mindestgröße von 25.000 Einwohnern. Rodalben und Thaleischweiler-Wallhalben hätten diese durch die Kooperation erreicht. Selbst wenn sich die Verbandsgemeinde Dahner Felsenland bereiterklären würde, mitzumachen, kämen Hauenstein und Dahn nicht auf die erforderliche Einwohnerzahl von 25.000, so Weißler.

x