Bottenbach Beigeordnete wechseln ihre Positionen

Die neue Gemeindeführung (von links): Ortsbürgermeister Klaus Weber, Erster Beigeordneter Timo Zander und die Ortsbeigeordnete B
Die neue Gemeindeführung (von links): Ortsbürgermeister Klaus Weber, Erster Beigeordneter Timo Zander und die Ortsbeigeordnete Beate Schnur.

Die neue Gemeindeführung in Bottenbach steht. Und als eine der ersten Amtshandlungen geht der Gemeinde einen Schritt weiter in Richtung Digitalisierung.

Bottenbachs Ortsgemeinderat konstituierte sich am Montag ohne Zuhörer. Ortsbürgermeister Klaus Weber, der mit 93,05 Prozent im Amt bestätigt wurde, erhielt seine Ernennungsurkunde von der bisherigen Ersten Ortsbeigeordneten Beate Schnur und trat seine neue Amtsperiode von fünf Jahren an. Weber folgte dem Wählervotum und schlug Timo Zander, der mit 303 Stimmen die meisten erhielt, als neuen Ersten Beigeordneten vor. Beate Schnur, die mit 218 Stimmen auf Platz zwei landete, wurde zur weiteren Beigeordneten ernannt. Beide wurden einstimmig von allen zwölf Ratsmitgliedern gewählt, vereidigt und in ihre neuen Ämter eingeführt.

Eine der ersten Entscheidungen des Rates war die einstimmige Einführung der digitalisierten Ratsarbeit. Da alle Ratsmitglieder privat über Tablets oder Smartphones verfügen, werde aus Kostengründen auf die Anschaffung gemeindlicher Tablets verzichtet. Weber informierte auch über den Anbau am evangelischen Kindergarten. Nach dem Spatenstich am 11. August 2023 und dem Richtfest am 2. Februar 2024 nähern sich die Arbeiten der Fertigstellung. Die geplante Bauzeit von bis zu 13 Monaten und der Kostenrahmen von 795.000 Euro können nach aktuellem Stand eingehalten werden. Die Ortsgemeinde investiert eine halbe Million Euro, und die Einweihung ist für September geplant.

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