Herschberg 150 Blutspenden in 50 Jahren
Eigentlich hat Klaus Kiepert in über 50 Jahren fast keinen Spendentermin in Herschberg verpasst, denn bis jetzt gab es in der Sickingerhöhgemeinde rund 160 Mal Gelegenheit, den lebensrettenden Saft zu spenden. Im Jahr 1970 ließ sich der 70-Jährige erstmals „zur Ader lassen“. Noch heute ist er seiner Schwiegermutter dankbar, dass sie als eifrige Spenderin ihm den Anstoß dazu gab. „Mit der Zeit ist es schon fast zur Selbstverständlichkeit geworden, jedes Jahr mehrmals zu spenden“ – so bescheiden umschreibt der Geehrte seine bewundernswerte Haltung.
Klaus Kiepert ist in Thaleischweiler-Fröschen geboren und kam schließlich durch Heirat „auf die Höhe“. Seinen Berufsweg begann er zunächst als gelernter Zuschneider in der Schuhindustrie, um dann, als die Arbeitsplätze dort knapp wurden, beim Reifenhersteller Michelin als Kontrolleur tätig zu werden. 1982 hat er sich dann seinen eigentlichen Berufswunsch erfüllt und sich zum Maschinenschlosser umschulen lassen, den er zuletzt bei der Maschinenfabrik Schön in Pirmasens ausgeübt hat.
Die Hilfsbereitschaft des umtriebigen Rentners beschränkt sich aber nicht nur auf das Blutspenden. Seinem Ruf als Tüftler wird er gerecht, indem er vieles repariert, was eigentlich schon unbrauchbar erschien. Sehr interessiert ist er vor allem – wie er selbst sagt – „an allem was sich bewegt“. Nicht nur Nachbarn und Bekannte sondern auch seine drei Kinder und fünf Enkel können sich jederzeit auf seine Hilfe verlassen.