Kreis Südliche Weinstraße Zur Sache: St. Albertusheim

Das St. Albertusheim in Ramberg hat eine lange, bewegte Geschichte. 1833 war es ein Wohnhaus, es gehörte der Familie Weißgerber. 1925 wurde das Gebäude ans Jugendheim St. Josef in Queichheim für 25.000 Goldmark verkauft. Pfarrer Nikolaus Moll, damals Direktor des Jugendwerks, hatte den Kauf eingefädelt. Ein Jahr nach dem Kauf gab es den ersten katholischen Jugendtag in Ramberg. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war es Jugendherberge. 1952 diente das Gebäude als Jugend- und Schulungshaus des Bundes Deutscher Katholischer Jugend. Die Besucherbücher legen Zeugnis ab von der Vielzahl und Vielfalt der in dem Heim weilenden Gruppen. 1982 wurde das Albertusheim vom Bistum Speyer gekauft, ehe es vor gut fünf Jahren für einen Anerkennungsbetrag an die Gemeinde Ramberg überging.