Kreis Südliche Weinstraße Zum Schulrat befördert

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„Es gab keinen Tag, an dem ich nicht gerne zur Klingbachschule ging, meine Arbeit hier machte mir immer Spaß“, mit diesem Bekenntnis verabschiedete sich gestern Andreas Hüther (51) als Rektor der Klingbachschule Billigheim-Ingenheim. Er ist bereits im April als Schulrat nach Neustadt gewechselt, am Donnerstag wurde er offiziell in sein neues Amt eingeführt.

Die Schulgemeinschaft in Billigheim-Ingenheim ließ ihn nicht gerne ziehen, verabschiedete sich herzlich, aber mit Wehmut von ihrem engagierten Schulleiter. Hüther war seit 2005 Konrektor und seit 2010 Rektor, nachdem er zuvor neun Jahre an der Geschwister-Scholl-Schule in Germersheim unterrichtet hatte. Sein Wunsch: „Dass alle Beteiligten aus Überzeugung mit viel Herz, Verständnis und Gefühl handeln und die Klingbachschule bleibt, was sie ist: ein Haus des Lebens und des Lernens, einfach eine prima Schule.“ Im Gespräch mit der RHEINPFALZ sprach Hüther von bewegten Jahren an der Schule. So galt es, nahezu das gesamte Kollegium nach und nach altersbedingt auszutauschen. Es galt, die Ganztagsschule für die Grundschule aufzubauen und die neue Grundschulordnung umzusetzen. Als Neuerung in seiner Zeit erwähnte er das Umstellen auf Zeugnisse mit formulierten Kompetenzstufen. Hüther sprach auch die baulichen Optimierungen wie neue Sporthalle, Sportplatz, Schulhof oder den Hof innerhalb des Schulgebäudes an. Auf die Frage, was ihm an der Schule Negatives widerfahren sei, meinte Hüther, es gebe nichts, aber auch gar nichts. Er, Hüther, habe sich um die Stelle in Neustadt beworben, nicht weil es ihm in Billigheim-Ingenheim nicht mehr gefiel, sondern weil sich ihm die Möglichkeit bot, etwas Neues anzugehen und eine neue Verantwortung zu übernehmen, insgesamt 44 Schulen des Bezirks Neustadt und Bad Dürkheim als Schulrat zu begleiten. Er wisse, dass die Klingbachschule bei Christine Gein und Lothar Seutter in besten Händen liege. Die für die Grundschulen im Landkreis SÜW zuständige Schulrätin Silke Schick attestierte Hüther Hochachtung und Dank für die bisherige Arbeit. Er habe sich zielorientiert und tatkräftig eingesetzt. Stellvertretende Schulleiterin Christine Gein sagte, alle wussten, dass er immer ein offenes Ohr hatte. Probleme kannte er keine, nur Lösungen. Er konnte Gelassenheit nur dann verlieren, wenn er hungrig wurde. Als Geschenk hatte die Schule passend zum neuen Fahrrad eine Fahrradhose parat. Im Namen des Schulträgers schilderte Landau-Land-Bürgermeister Torsten Blank (SPD) Hüther als einen kompetenten Schulleiter mit Herzblut. Das Kollegium verabschiedete sich als „Lehrerchor“ vom bisherigen Chef. Mit einer Zirkusnummer, dem Lied „Alte Schule – altes Haus“ sowie einem „Feuerwehreinsatz“ verabschiedeten die Schüler den sichtlich gerührten Hüther, erst recht, als er ein Bild mit lauter Herzen bekam. (som)

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