Kreis Südliche Weinstraße Zu Ehren des Naturschützers
Am Sonntag wäre Franz Grimm 55 Jahre alt geworden. Diesen Tag nahmen Gleisweilerer Bürger sowie Weggefährten des Naturschützers zum Anlass, um ihm zu gedenken.
Oberhalb der Bergstraße, auf dem Schützenberg, erinnert nun ein roter Sandsteinfindling an den am 25. Juni 2012 leider all zu früh verstorbenen Vogelkundler und Tierschützer. Grimm ist noch ein weiterer Gedenkstein in den Tongruben bei Göcklingen und ein nach ihm benannter Weg gewidmet. Heinz Wissing aus Ilbesheim vom Naturschutzverband Südpfalz berichtete in einer bewegenden Laudatio über dessen Arbeit, bei der er auch in England und Frankreich für den Naturschutz tätig war. Besonderes Steckenpferd sei der Fledermausschutz gewesen. Grimm sei ein Mann mit unerschöpflichen Ideen gewesen. Unter anderem wurden bei einer Aktion auch Rohrweihen beringt. Einer der Vögel wurde im afrikanischen Guinea registriert, was Grimm besonders stolz machte. „Franz Grimm fehlt uns in unserer Arbeit bis heute“, so Wissing sichtlich bewegt. Sein Dank ging unter anderem an die Familie Markus Moser in Landau, die das Gelände für den Gedenkstein zur Verfügung stellte, den Jagdpächter Eugen Ruffing, der den Findling aussuchte, an den Vorsitzenden des Fördervereins Walddusche Gleisweiler, Wolfgang Gut, der mit seinem Team den Stein aufstellte und auch das angebrachte Gedenkschild sponserte, sowie Edwin Doerr, der die Fäden im Hintergrund zog und den Gedenkstein ins Rollen brachte. Fritz Kost trug ein von ihm verfasstes Gedicht vor, das sich mit der Natur beschäftigt und Franz Grimm sicher gefallen hätte. Eine Holzbank, die Franz Grimms Vater Adolf stiftete, lädt künftig zum Verweilen am Gedenkstein ein. (lam)