Venningen RHEINPFALZ Plus Artikel Weg für Kita-Erweiterung geebnet

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In Venningen wird ein Wohnhaus in der Schafstraße abgerissen. Die Immobilie ist baufällig, weshalb es dem Erdboden gleichgemacht werden soll. Eine nachvollziehbare Entscheidung des Gemeinderates. Dass die Bagger anrollen, hat noch andere Gründe.

Hintergrund der Abrissarbeiten, die sich die Gemeinde rund 45.000 Euro kosten lässt, ist ein für die Zukunft des Dorfes wichtiges Projekt. Damit wird der Weg für die Erweiterung der benachbarten Kindertagesstätte geebnet. Derzeit werden in der Einrichtung laut Ortsbürgermeister Jürgen Leibfried 38 Mädchen und Jungen ganztägig betreut. Es könnten Stand heute nur noch zwei weitere Kinder aufgenommen werden, dann sei die Kapazitätsgrenze erreicht. Eigentlich.

In der Kita können laut Leibfried aber auch mehr als 40 Knirpse betreut werden. Allerdings wären die Voraussetzungen des seit Sommer im Land geltenden Kita-Zukunftsgesetzes nicht zu erfüllen. Die Neuregelung verspricht Eltern eine durchgehend siebenstündige Betreuung ihrer Sprösslinge inklusive eines Mittagessens. Sollte es hart auf hart kommen, gehe die Betreuung der Kinder laut Leibfried vor. Sollten Mütter und Väter auf ihren Rechtsanspruch bestehen, müsste das Kreisjugendamt sich um die Lösung des Problems kümmern. So, wie es das Gesetz vorsieht.

Gerechnet wird derzeit mit einem rund 150 Quadratmeter großen Anbau, berichtet Leibfried auf Anfrage. Am Ende könnten bis zu 50 Kinder in der Kita betreut werden. Wie genau die Erweiterung umgesetzt wird, stehe aber noch nicht fest. Auch, weil die mögliche Erschließung eines Neubaugebiets östlich der Gemeinde im Raum steht. Allerdings befinden sich die Verantwortlichen erst am Anfang der Planungen.

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