Kreis Südliche Weinstraße Wasserpreis bleibt konstant

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Die Trinkwasser-Gebühren und die Gebühren für die Abwasserversorgung bleiben in der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern im kommenden Jahr unverändert. In seiner Sitzung in Schweigen-Rechtenbach hat der VG-Rat am Dienstag die Beitragssätze für 2018 beschlossen.

Pro Kubikmeter Wasser sind 1,85 Euro zu bezahlen, die Schmutzwassergebühr bleibt bei 1,90 Euro pro Kubikmeter. Neben dem Haushaltsplan hat der Rat auch die Wirtschaftspläne 2018 für Abwasser- und Wasserwerk einstimmig beschlossen. Im Wasserwerk wird im Erfolgsplan mit Erträgen von etwa 2,21 Millionen Euro und Aufwendungen von rund 2,17 geplant. Der Vermögensplan ist mit 3,6 Millionen an Ausgaben und mit 828.000 an Einnahmen veranschlagt. Im Vermögensplan sind Investitionen von etwa 2,64 Millionen Euro vorgesehen. 445.000 Euro sollen für die Erneuerung von Wasserleitungen in verschiedenen Orten ausgegeben werden. Knapp vier Millionen Euro soll der Neubau des Wasserwerks in Steinfeld kosten. Im kommenden Jahr sind 150.000 Euro für die Planung vorgesehen. Beim Abwasserwerk geht der Erfolgsplan von Erträgen in Höhe von etwa 4,71 Millionen und Aufwendungen von rund 4,83 Millionen aus, was ein Verlust von über 119.000 Euro bedeutet. Wie berichtet, wird nächstes Jahr die Verbandsgemeinde-Sporthalle in Bad Bergzabern für voraussichtlich 3,7 Millionen Euro saniert. Wie Bürgermeister Hermann Bohrer (SPD) den Rat informierte, sollen die Arbeiten mit Beginn der Sommerferien starten. Die Sanierung wird mindestens ein Jahr dauern. „Die Halle kann in dieser Zeit nicht genutzt werden. Auch eine Teilnutzung ist nicht möglich“, sagte Bohrer. Bohrer erinnerte daran, dass die Halle mit rund 1500 Benutzerstunden für den Schulsport und rund 1800 Stunden für den Vereinssport voll belegt ist. Die Verwaltung sucht noch nach „Ausweichquartieren“. „Ich bitte alle Ortsbürgermeister darum, nachzuschauen, ob in ihren Hallen noch Kapazitäten frei sind“, so Bohrer. Sogar bei seinem Kollegen in Weißenburg hat der Bürgermeister nachgefragt. „Die Weißenburger hätten uns gerne geholfen, aber ihre Halle wird zeitgleich saniert“, berichtete Bohrer. Diskutiert hat der Rat auch über die Neubeschilderung der Themenradwege im Kreis. Die Verbandsgemeinden müssen die Kosten für die Wartungskontrolle übernehmen. Bei einer Enthaltung beschloss der VG-Rat die jährlichen Kosten von 5600 Euro für die fünf Themenradwege in der Verbandsgemeinde zu tragen. Das langjährige SPD-Ratsmitglied Wilfried Türck aus Klingenmünster hat sein Mandat aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Für ihn ist Christian Heft aus Bad Bergzabern nachgerückt.

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