Kreis Südliche Weinstraße VG-Werke: Trinkwasser wird zusätzlich gechlort

«Bad Bergzabern.» In den Ortsgemeinden Klingenmünster, Gleiszellen-Gleishorbach, Schweigen-Rechtenbach, Pleisweiler-Oberhofen und Niederhorbach wird das Trinkwasser seit gestern zusätzlich gechlort, teilen die Verbandsgemeindewerke Bad Bergzabern mit. Damit soll einer Verkeimung vorgebeugt werden.
Nachdem bei einer routinemäßigen Trinkwasseruntersuchung Anfang dieser Woche Indikatorkeime entdeckt wurden, haben die Verbandsgemeindewerke in Absprache mit dem Gesundheitsamt Landau damit begonnen, das Trinkwasser vorsorglich zu chloren, um einer Verkeimung des Leitungsnetzes vorzubeugen. Indikatorkeime sind Mikroorganismen, bei deren Vorkommen auf die Anwesenheit bestimmter Verunreinigungen geschlossen werden kann. Betroffen sind drei verschiedene Versorgungsbezirke. Zum Versorgungsgebiet der Verbandsgemeindewerke gehören alle Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern mit Ausnahme der Stadt Bad Bergzabern. Diese bezieht ihr Trinkwasser von den Stadtwerken. Rund 320 Kilometer lang ist das Rohrnetz der VG-Werke. „Wir bedauern die mit der Chlorung verbundenen Geschmacks- und Geruchsbeeinträchtigungen, bitten jedoch um Verständnis, da die Maßnahme im Rahmen des Gesundheitsschutzes unumgänglich ist“, schreiben die Verbandsgemeindewerke in einer Mitteilung. Wie lange das Trinkwasser in Klingenmünster, Gleiszellen-Gleishorbach, Schweigen-Rechtenbach, Pleisweiler-Oberhofen und Niederhorbach zusätzlich gechlort werden muss, ist offen. Das Trinkwasser wird regelmäßig kontrolliert. Über die aktuelle Entwicklung informieren die Werke auf der Homepage www.vg-bad-bergzabern.de.