Kreis Südliche Weinstraße Todesursache bleibt unklar

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Weil sich ein Besitzer von 16 Bienenstöcken in Göcklingen nicht mehr um seine Völker kümmerte, verendeten 600.000 der kleinen Tierchen (wir berichteten). Der Mann aus Hessen war abgetaucht. Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße konnte ihn nun ausfindig machen. Jetzt kommt ein Bußgeld auf den Agraringenieur zu.

Der Imker hatte die Bienenstöcke, die seit etwa einem Jahr in der Nähe der Kaiserbacher Mühle standen, sich selbst überlassen. 15 der 16 Bienenvölker verendeten. Zunächst war der Mann unauffindbar, nun ist es dem Veterinäramt des Kreises gelungen, ihn zu kontaktieren. Er musste eine Stellungnahme abgeben. Außerdem schlug die Kreisverwaltung dem Mann aus Hessen vor, ihr die Bienenstöcke zu überlassen. Ende Mai kam seine Antwort. Er stimmte zu. Um die Versorgung des noch lebenden Bienenvolks sicherzustellen, hatte die Kreisverwaltung veranlasst, dass ein Imker aus Göcklingen das übriggebliebenen Volk abholt und versorgt. Es befindet sich inzwischen am Lehrbienenstand des Imkervereins Bad Bergzabern. Davor schaute sich ein ehrenamtlicher Sachverständiger die Bienenstöcke in Göcklingen an. Er kam zu dem Ergebnis, dass es keine Hinweise auf eine Tierseuche gibt. Die Bienenstöcke waren zuvor vorsichtshalber verschlossen worden. Warum die Bienen sterben mussten, könne nicht mehr geklärt werden, heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung. Deren Tod liege wohl schon einige Monate zurück. Der ehemalige Besitzer muss nun mit einem Bußgeld rechnen, ein Verfahren läuft.

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