Kreis Südliche Weinstraße Türen und Tore

Konditormeister Jürgen Meßler vom „Neuen Herzog“ ist auch ein begeisterter Hobby-Fotograf.
Konditormeister Jürgen Meßler vom »Neuen Herzog« ist auch ein begeisterter Hobby-Fotograf.

Die Buchlese Bad Bergzabern hat begonnen. Doch etwas unbemerkt von den Menschen aus der Region. Nur eine Handvoll Interessierter kam zur Auftaktveranstaltung am Freitag ins Café „Das neue Herzog“, wo Inhaber Jürgen Meßler, ein leidenschaftlicher Hobby-Fotograf, seine Interpretationen zu „Türen und Tore in Bad Bergzabern“ ausstellte.

Neben den Fotos behandelte Schriftsteller Wolfgang Allinger aus Haßloch das Thema literarisch. Er las Episoden aus zwei seiner Bücher vor, die von sich öffnenden und schließenden Türen und Toren in Beziehungen der menschlichen und tierischen Natur handelten. Amüsant, nachdenklich und mit feinem Esprit erzählt. Dazu gab es ein Drei-Gänge-Pralinen-Menü von Konditormeister Meßler. Der 48-Jährige entdeckt seine neue Heimat immer wieder neu, wenn er nach getaner Arbeit abends oder nachts durch die Kurstadt streift. Immer auf der Suche nach schönen Einzigartigkeiten. Seine erste Kollektion „Nachts in Bad Bergzabern“ sorgte für Aufmerksamkeit. Vor allem bei den ehrenamtlichen Organisatoren der mittlerweile 16. Buchlese. So entstand die Zusammenarbeit. Seine Bilder entstehen dort, „wo mich die Kamera hinführt und ich das Gefühl habe, dass der Augenblick stimmt“. Mit 16 Jahren sei er infiziert worden mit dem „Fotografier-Virus“, erzählt der aus Neustadt stammende Konditormeister. In Ludwigshafen habe er bei einem Jugend-Fotoförderprojekt mitgemacht. Sein Onkel habe seine Leidenschaft zum Bild erkannt und ihm zum Geburtstag eine Kamera und eine Dunkelkammer geschenkt. Ab da sei es um ihn geschehen gewesen, berichtet Meßler. Er sei zu allen Tages- und Nachtzeiten durch Wiesen und Wälder gestreift. Und man darf gespannt sein auf mehr. Meßler hat mit einigen Fotografenfreunden etwas vor: „Wir würden gerne die Stadt und deren Plätze bei Nacht zum Leuchten bringen. Aber mehr wird noch nicht verraten.“ Die Werke von ihm kann man im „Neuen Herzog“ weiter bestaunen.

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