Bornheim Storchenzentrum wird barrierefrei

Ein Lifter ermöglicht ab sofort gehbehinderten Menschen den Zugang zu den oberen Ausstellungsräumen.
Ein Lifter ermöglicht ab sofort gehbehinderten Menschen den Zugang zu den oberen Ausstellungsräumen.

Die Schließung der Dauerausstellung im rheinland-pfälzischen Storchenzentrum aufgrund der Corona-Pandemie wurde genutzt, um weiteren Besuchergruppen zukünftig eine Besichtigung zu ermöglichen. Es ist das gemeinsame Anliegen der Gemeinde Bornheim und der Aktion Pfalzstorch, die Ausstellung für gehbeeinträchtigte Menschen zugänglich zu machen.

Mithilfe von Fördermitteln des Landes konnte nun ein Lifter installiert werden, der zukünftig Besucherinnen und Besucher in das Obergeschoss der Ausstellung bringen wird. Dort gibt es viele interessante Dinge über das Leben des Storches und dessen Lebensraum zu erfahren. Der Umbau inklusive aller Nebenarbeiten kostet rund 47.000 Euro und wird mit einem Landeszuschuss in Höhe von 23.600 Euro gefördert. Die offizielle Inbetriebsetzung des Lifters wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Da Barrierefreiheit jedoch viele Bereiche betrifft, werden weitere Hindernisse für beeinträchtigte Menschen abgebaut. So sollen die Texte der Ausstellung für Sehbeeinträchtigte vertont werden, sie können an den einzelnen Stationen abgehört werden. Die Texte der Ausstellung liegen schriftlich in französischer und englischer Sprache vor, um auch hier Verstehens-Barrieren abzubauen.

Für Familien mit kleineren Kindern bietet das Storchenzentrum Platz, um Kinderwagen zu parken, eine Wickelmöglichkeit und Hocker in der Ausstellung, damit auch kleinere Besucher alles gut überblicken können. Ziel des Storchenzentrums ist eine offizielle Zertifizierung der Barrierefreiheit.

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