BORNHEIM RHEINPFALZ Plus Artikel Storchenzentrum in Bornheim soll Treppenlift bekommen

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In seiner Sitzung am Dienstag beschloss der Gemeinderat Bornheim, einen Förderantrag beim Umweltministerium des Landes zu stellen. Dieses hat einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem es um Projekte zur klimatischen Verbesserung in Dörfern geht. Gefördert werden bis zu 80 Prozent der Kosten für Begrünungsvorhaben in der bebauten Ortslage und an den Ortseingängen. Bornheim will dafür 80.000 Euro investieren, von denen es im Optimalfall nur 16.000 Euro selbst aufbringen müsste.

Als einige Schwerpunkte für einen Förderantrag wurden die Bepflanzung des Ortseingangs West vom „Storchenbaum“ bis zum ersten Rankgerüst, die Bepflanzung von Baumscheiben in der Mörlheimer Straße und im dortigen Neubaugebiet, die Begrünung von Grünflächen in der Mörlheimer Straße und „In den Weppen“ oder auch die Bepflanzung des ehemaligen Pfarrhauses vorgesehen.

Beschlossen wurde auch die Beantragung von Fördermitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm zur Herstellung der Barrierefreiheit im Storchenzentrum. Die heutigen Anforderungen für Menschen mit Einschränkungen sind in dem 2003 gebauten Zentrum nicht mehr gegeben. Die Ausstellungen, Informationen und Dokumentationen sind in den Räumlichkeiten über zwei Geschosse verteilt, die mit einer Treppe verbunden sind. Der zweite Rettungsweg besteht aus einer Wendeltreppe. Nun soll zusätzlich ein Treppenlift eingebaut werden. Dazu sind noch Nachrüstungen im Behinderten-WC, unter anderem durch unterfahrbare Waschbecken nötig. Auch ein Notrufsystem wird hier eingebaut. Die Kosten werden nach einer Schätzung bei rund 47.200 Euro liegen.

Kooperation mit Deutsche Glasfaser

Die Firma Deutsch Glasfaser hat bei der Gemeinde zwecks des Abschlusses eines Kooperationsvertrags angefragt. Der Rat beschloss, die bestmögliche Unterstützung und Kooperation allen Telekommunikationsfirmen anzubieten. Damit werde den Bürgern eine gute Breitbandversorgung ermöglicht. Die Notwendigkeit, einen Kooperationsvertrag mit einem Anbieter für die Dauer von 30 Jahren abzuschließen, sah der Rat hingegen nicht.

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