Kreis Südliche Weinstraße Storchendorf wirbt um Urlauber

Unter dem Marketingnamen „Störche, Kunst & Wein“ plant die Gemeinde Bornheim ein Tourismuskonzept, mit dem auf die Besonderheiten des Dorfes aufmerksam gemacht und um Gäste geworben werden soll. Erarbeiten soll das der Kultur-und Sozialausschuss. Dafür hat sich der Gemeinderat am Mittwoch entschieden.
Mit dem rheinland-pfälzischen Storchenzentrum, der Storchenscheune als Pflegestation und den mehr als 20 im Ort verteilten Storchennestern sei Bornheim zum „rheinland-pfälzischen Storchendorf“ geworden, sagte Ortsbürgermeister Karl Keilen (CDU). Vor allem in den Monaten April bis Juli, wenn die Brut-und Aufzuchtzeit der Störche läuft, habe sich Bornheim zu einem attraktiven Ausflugsziel entwickelt, meinte Keilen. Zusätzlich sei Bornheim mit seiner Vielfalt an öffentlichen Kunstwerken, dem Ortsbild sowie den Qualitätsweinen für Besucher ein spannendes Ausflugsziel und auch für Urlauber ein interessanter Übernachtungsort. Dieses touristische Potenzial will die Gemeinde, so Keilen, unter dem Motto „Störche, Kunst & Wein“ erschließen. In einem ersten Schritt sollen die Zielgruppen „Ausflügler, Busunternehmen und Gruppen“ beworben werden. Angeboten werden soll in den Monaten April bis Juli ein einstündiger geführter Rundgang durch Bornheim zu den Storchennestern und der Storchenscheune. Nach dem Beschluss des Gemeinderates sollen eine RHEINPFALZ-Card-Partnerschaft abgeschlossen und ein Flyer aufgelegt werden. Ausdrücklich begrüßt wurde der Einstieg in die Entwicklung eines eigenständigen Tourismuskonzepts von Ulla Jung (CDU), Wolfgang George (SPD) und Marcus Michel (FWG). Der Gemeinderat beschloss außerdem einstimmig, den rund 163.000 Euro schweren Auftrag für den Ausbau der Waldstraße der Firma Müller aus Enkenbach-Alsenborn für zu erteilen. Zustimmung gab es im Rat auch im Zusammenhang mit der Beteiligung der Gemeinde an der siebten Änderung des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde Offenbach. Dabei geht es im die Umwandlung des Bahnhofbereichs in Offenbach in eine 0,9 Hektar große Gewerbefläche. Im Jagdpachtvertrag tritt Hans Held an die Stelle seiner verstorbenen Mutter Hildegard Held. Er ist zusammen mit Rudolf-Dietrich Müller künftig Jagdpächter des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Bornheim. Um Kosten zu sparen, soll bei den Niederschriften über Sitzungen des Rates von Papier auf elektronische Übermittlung umgestellt werden. Der Rat beschloss einstimmig, für jedes Mitglied ein Tablet anzuschaffen.