Kreis Südliche Weinstraße Spender stehen Schlange

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Erdige Töne aus dem Alphorn von Peter Kusenbach, die „Mandelsymphonie“ von Patisseur Jürgen Messler und Sekt des Weinguts Hitziger erwartete die Besucher zum Abschluss des ersten Projekts der Image-Arbeitsgemeinschaft des Zentrumsmangements Bad Bergzabern bei traumhaftem Frühlingswetter. Auf der künftigen Mandelbaumwiese unterhalb des Weinguts Hitziger am Liebfrauenbergweg wurde der 60. und letzte der gespendeten Mandelbäume gepflanzt.

Das finanzielle Engagement von Bürgern und Institutionen in Höhe von 3000 Euro und ein Sondereinsatz der Stadtgärtner haben die Pflanzung möglich gemacht. Koordiniert hat das Projekt Sulamey Fillinger, in der Stadt als Märchenfee bekannt. „Es war mehr Arbeit als ich gedacht habe“, so ihre Bilanz. Eines der Bäumchen stammt von einer Spenderin aus Duisburg, Alexandra Carguelutti. „Es sind ihre Lieblingsbäume, sie war begeistert von der Idee und sagte, jetzt sei sie mit der Pfalz verwurzelt“, erzählt ihr Bekannter Roland Gawron, den sie in Bad Bergzabern immer wieder besucht und der ebenfalls einen Mandelbaum gestiftet hat. Die Idee, in der Kurstadt, die mit Mandelbäumen eher unterversorgt ist, das Markenzeichen der Südlichen Weinstraße zu pflanzen, ist bereits vor einem Jahr entstanden. „Von Seiten der Stadt bekam ich Anfang 2016 grünes Licht, da wusste ich nicht, auf was ich mich einlasse und was an Arbeit auf mich zukommt“, erzählte Sulamey Fillinger auf der künftigen Mandelpicknickwiese in einer Traumlage. Die Wiese soll für Veranstaltungen aller Art genutzt werden. Flächen mussten zunächst festgelegt, Pläne gewälzt und Spender gefunden werden. Die ersten Bäume wurden im Dezember gepflanzt. „Das Projekt fand so großen Anklang, dass immer mehr Bäume gespendet wurden“, erzählt Fillinger. Entstanden sind jetzt zwei Alleen, eine mit 30 Bäumen an der Mandelpicknickwiese und eine mit 23 Mandelbäumen unterhalb der Villa Pola vor Pleisweiler. Der Amberger Wingert und die Wanderhütte sind weitere Standorte. „Es ist ein Ereignis, das Bad Bergzabern ein Stück weiterbringt“, meint Beigeordneter Gerhard Rodrian (Grüne), zuständig für das Gartenbauamt. Sein Dank ging an die Mitarbeiter des Gartenbauamtes, die trotz Unterbesetzung nicht nur die Mandelbäume, sondern in diesen Tagen auch zehn Hanfpalmen in der Stadt gepflanzt haben (die RHEINPFALZ berichtete). „Es ist eine Verbesserung für alle“, sagt Winzer Stefan Hitziger, dessen Weingut oberhalb der Mandelpicknickwiese liegt. Er will auf seinem Privatgrundstück weitere zehn Mandelbäume pflanzen und auch künftige Veranstaltungen unterstützen. „Es ist eine gute Idee“, findet auch Jürgen Lischer, der 2013 aus dem Ruhrgebiet in die Kurstadt gezogen ist und zehn Bäume gestiftet hat. „Ich hätte noch viel mehr Bäume bekommen können“, sagt Sulamey Fillinger. Aber für dieses Jahr ist die Mandelbaumpflanzaktion beendet.

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