Kreis Südliche Weinstraße Rathausneubau eingeleitet

Einstimmig hat der Verbandsgemeinderat Offenbach am Mittwoch den Haushalt für das kommende Jahr beschlossen. Wie berichtet, sieht der Etat Millioneninvestitionen für den Rathausneubau sowie die Queichtalbadsanierung vor. Weitere Themen auf der Tagesordnung: das Abwasserwerk und die Erweiterung des Feuerwehrhauses Bornheim.
Was wurde nicht diskutiert und gestritten über das Rathaus der Verbandsgemeinde Offenbach. Abriss oder Neubau? An dieser Frage entzündete sich die Mammutdebatte. Der Neubau ist inzwischen beschlossene Sache. Und genau der ist auch der größte Posten im Etat der Verbandsgemeinde Offenbach für das kommende Jahr mit rund 3,21 Millionen Euro. Insgesamt sind rund 6,1 Millionen dafür geplant. Eingeleitet hat der Rat das Projekt mit der Vergabe für den Abriss des Ratssaals für rund 98.000 Euro – bei einer Gegenstimme und vier Enthaltungen. Alle anderen Punkte wurden einstimmig gefasst. Eine nicht ganz vollständige Übersicht: Das Abwasserwerk hat 2017 ein Plus von rund 295.000 Euro erwirtschaftet. Das Geld fließt in die allgemeine Rücklage der Kommune. Der Rat hat für die Sanierung des Queichtalbads einen Auftrag für Metallbau- und Schlosserarbeiten in Höhe von rund 29.000 Euro vergeben, etwa 24.000 Euro kostet die Abdichtung eines Daches, rund 176.000 Euro fließen in Pflasterarbeiten rund ums Becken. Die Umkleiden der Grundschule Offenbach bekommen eine Lüftungsanlage. Kosten: rund 43.000 Euro. Eine Zuwendung von 1000 Euro gewährt der Rat dem Freundeskreis Offenbach/Buttstadt/Neuville en Ferrain. Das Wehrhaus Bornheim soll erweitert werden. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion habe erklärt, das Projekt sei zu groß angelegt und nicht förderfähig, sagte Bürgermeister Axel Wassyl (parteilos). Konkret drehe es sich um eine Fahrzeughalle. Dennoch wolle die Gemeinde wie geplant bauen – notfalls nur aus eigener Kraft.