Kreis Südliche Weinstraße Rasenurnenfeld den Boden bereitet

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Grünes Licht für den dritten und damit letzten Abschnitt der Arbeiten auf dem Friedhof in Ramberg: Der Gemeinderat hat einstimmig den Auftrag für eine neue Hangbefestigung sowie die Anlage eines Rasenurnenfeldes an eine Speyerer Firma vergeben. Kosten: 33.600 Euro.

Im Vorfeld der Sitzung hatten die Fraktionen Liste Freier Wähler „Frauen“ und „Männer“ einen Antrag eingebracht, mit dem die „unverzügliche Einberufung einer Gemeinderatssitzung“ mit einer Einwohnerfragestunde gefordert wird. Und zwar zum Thema „Errichtung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft und deren Entwicklung zur Erlangung sozialen Wohnraums in Form von Räumlichkeiten zum Betreuten Wohnen in Ramberg. Die beiden Fraktionen bezogen sich auf eine Eingabe im März dieses Jahres, mit dem nach Angaben von Sigrid Baumgarten-Figer eine Diskussion über das Objekt Albertusheim im Gemeinderat angeregt werden sollte. Ortsbürgermeister Jürgen Munz (Ramberger Bürgerliste) wies die Antragsteller darauf hin, dass das Einberufen einer Ratssitzung mit Einwohnerfragestunde allein Sache des Bürgermeisters sei. Einwohnerfragestunden gebe es seit Beginn seiner Amtszeit regelmäßig. Im konkreten Fall habe er bereits am 7. März aufgrund des ersten Antrages darauf hingewiesen, dass Gespräche mit Bauträgern geführt worden seien. Insbesondere die verschachtelte Bauweise im Innern des Albertusheims habe diese abgeschreckt. Für die Zukunft des Gebäudes werde vom Dorfplaner ein Konzept erwartet, sagte Munz. Dieses werde dann im Rat behandelt. Weder aus den Reihen des Rats noch von den 25 Zuhörern gab es zu diesem Thema eine Wortmeldung. Mit den Problemen bei der Teichwelt, die in einem Gutachten der Uni Landau aufgegriffen wurden, habe sich auch der SPD-Landtagsabgeordnete Alexander Schweitzer beschäftigt, berichtete Munz. Schweitzer habe dabei ein gemeinsames Gespräch mit Vertretern des Ministeriums, der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd sowie der Ortsgemeinde zugesagt, das für den 7. Mai terminiert sei. Beim kreisweiten Breitbandausbau sei zu hoffen, dass der Förderbescheid aus Berlin bis Juni vorliegt. Die Firma Inexio habe bereits mit der Feinplanung begonnen, sagte Munz. Die Glasfaser werde von Eußerthal über die Fachklinik nach und durch Ramberg bis zum Modenbacher Hof gelegt und an Verteilerkästen angeschlossen. Dadurch soll eine Übertragung von mindestens 50 Megabit pro Sekunde erreicht werden. Zum Stand der Arbeiten auf der Burgruine Meistersel berichtete Ortsbürgermeister Munz von einem Gespräch mit dem Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung. Ein höherer Planungsaufwand habe zur zeitlichen Verzögerung geführt. Insbesondere stehe noch die statische Sicherung der Felsentreppe an. Nach derzeitigem Stand müsse davon ausgegangen werden, dass die Burg erst wieder im Frühsommer 2019 zugänglich sein wird.

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