Bad Bergzabern Radweg an B427 bleibt länger gesperrt: Das sind die Gründe

Nach Bad Bergzabern kommt man wegen der Radwegsanierung nur auf Umwegen.
Nach Bad Bergzabern kommt man wegen der Radwegsanierung nur auf Umwegen.

Die Arbeiten am Radweg am östlichen Ende von Bad Bergzabern sollten ursprünglich nächste Woche beendet sein. Die Einschränkungen für Autofahrer und Radler dauern aber länger.

Der Radweg an der B427 zwischen dem Kreisel in Höhe der Bundespolizei in Bad Bergzabern und dem Ortseingang Kapellen-Drusweiler wird seit dem 10. Februar saniert. Seitdem können Autofahrer auf der Bundesstraße zwar in Richtung Kapellen fahren. Wer von Kapellen oder auf der B48 aus Richtung Klingenmünster kommend in die Stadt fahren möchte, muss Umwege in Kauf nehmen, etwa über die B38 und den Kreisel an den Discountern.

Bis wann die Arbeiten dauern werden

Die Arbeiten nehmen nun mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Denn nach dem Rückbau der alten Fahrbahn des Radweges wurde festgestellt, dass die betonierte Rückenstütze der Bordsteinrandeinfassung schadhaft und damit nicht mehr standsicher ist. Das teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) auf Anfrage mit. Bei der Voruntersuchung sei das nicht ersichtlich gewesen.

Wie dem auch sei: Es muss jetzt eine neue Rückenstütze für die Bordsteine hergestellt werden. Und das dauert aufgrund der Schalungs- und Betonarbeiten länger. „Zudem befindet sich unter der Fahrbahn noch eine alte Betonplatte, die entfernt werden muss.“ Heißt für Verkehrsteilnehmer, ebenso für den Linienbus der Queichtal Nahverkehrsgesellschaft, dass sie sich bis voraussichtlich Ende März gedulden müssen, bis die Strecken freigegeben werden.

Solche Schadstellen sind eine Gefahr für Radfahrer.
Solche Schadstellen sind eine Gefahr für Radfahrer.
Solche Schadstellen sind eine Gefahr für Radfahrer.
Solche Schadstellen sind eine Gefahr für Radfahrer.

Was als Nächstes ansteht

Das Projekt ist Teil des Programms „Radwegesanierung an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen“, bei dem 17 Vorhaben im Bereich des LBM Speyer realisiert werden. Dass der Geh- und Radweg zwischen Bad Bergzabern und Kapellen darunter fällt, liegt daran, dass er nicht mehr verkehrssicher war. Es habe eine erhöhte Gefahr bestanden, dass Fußgänger stolpern und Radfahrer stürzen. Aufgrund von Unebenheiten, Kornausbrüche in der Asphaltdecke sowie Höhenunterschiede an Schachtdeckeln und Schieberkappen, wie der LBM informiert.

Als Nächstes wird die Frostschutzschicht hergestellt. Anschließend stehen die Asphaltarbeiten an, bevor es an die Bankette geht.

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