Bad Bergzabern Prinzessin Jenny liegt Fasnacht im Blut
Mit den Regenten der 5. Jahreszeit bei der Bad Bergzaberner KG Hameckia landete das neue Sitzungspräsidentenpaar Nicole Stephan und Julian Werling einen Überraschungseffekt, denn „mit uns hatte wirklich niemand gerechnet“, versichert das Prinzenpaar. Die blonde, langhaarige Prinzessin Jenni Klein ist ein echtes Berchzawwener Mädel, hier geboren, zur Schule gegangen und nun mit ihrem eignen Märchenprinzen Mitch Meyer und ihrem gemeinsamen elf Monate alte Kronprinz Eddi sesshaft geworden.
Start in der Roten Garde
„Wir hatten wegen Eddi eine gute Ausrede: Es ist noch zu früh fürs Prinzenamt. Aber ich wollte meiner Freundin Nicole in ihrem ersten Jahr als Sitzungspräsidentin auch eine Freude machen, und so haben wir zugesagt“, erklärt Jenni, für die Fasching bei der Hameckia seit ihrer Kindheit dazu gehört. Begonnen in der kleinen Roten Garde hat sie alle Garden durchtanzt. Aktiv ist sie als Trainerin der Roten Garde und gehört zum Team der Schautanzgruppe.
Ihr dunkelhaariger Prinz Karneval ist kein Kurstädter. Der 33-Jährige kommt vom Dorf – er ist „en Winnemer Buu“ und kommt aus der Hofschenke in Winden. Erste Begegnung mit Fasching hatte er kurzfristig aktiv beim Männerballett bei den „Berger Gäßeknie“ gemacht. Seit er Jenni kennt und liebt, ist er ein Fan der Hameckia, wenn bisher auch nur als Zuschauer.
Sozial eingestellt
Die Vorbereitungszeit war schon mal anstrengend: „Alles faschingsmäßige musste bei uns im Dunkeln erledigt werden, wie etwa geheime Treffen mit den Sitzungspräsidenten, denn in unserer Straße wimmelt es ständig von Hamecker-Narren“, berichten Jenni und Mitch lachend. Sie arbeiten beide in der Krankenpflege im Pfalzklinikum. Die 29-jährige Jenni hat sich nach dem Fachabitur im Alfred-Grosser-Schulzentrum und einem FSJ für die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Pfalzklinikum entschieden. Zurzeit ist sie noch in Elternzeit, aber auch Mitch wird eine Zeit lang Elternzeit beantragen.
Der 33-jährige ausgebildete Altenpfleger war schon immer im sozialen Bereich tätig – in Wohngruppen verschiedener karitativer Einrichtungen und Altersheime sowie in der Behindertenhilfe, bis er ins Pfalzklinikum wechselte – zunächst in die Jugendpsychiatrie und danach in den Erwachsenen-Maßregelvollzug. Seinen richtigen Vornamen Michael kennen die wenigsten. Familie, Fußball, Angeln und gemeinsam Skifahren mit seiner Jenni und der ganzen Familie zählt er zu seinen Hobbys. Jenni liebt Tanzen, Shoppen und mit Freundinnen etwas zu unternehmen.