Kreis Südliche Weinstraße Noch mehr Windkraft am Gollenberg

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Der Chef der Landauer Energie Südwest, Thomas Waßmuth, zeigte sich gestern gegenüber der RHEINPFALZ erfreut, dass die Kreisverwaltung den Bau der Windräder genehmigt hat. „Eigentlich laufen zurzeit noch die Gespräche“, so Waßmuth. Doch die Behörde hat nun schon Fakten geschaffen und die Windräder genehmigt. Die Energie Südpfalz hat insgesamt sieben neue Windräder beantragt, für die anderen drei steht die Genehmigung der Kreisverwaltung Germersheim zurzeit noch aus; sie sollen auf den Gemarkungen Ottersheim und Knittelsheim entstehen. Die Energie Südpfalz, ein Zusammenschluss mehrerer kommunaler Werke in der Südpfalz, investiert eine Menge Geld in ihre Beteiligung am Windpark am Gollenberg. Wie Energie-Südwest-Geschäftsführer Waßmuth auf Nachfrage meinte, koste ein Windrad zwischen fünf und sechs Millionen Euro. Geliefert werden die Anlagen wie die bisherigen auch von der Firma Juwi mit Sitz in Wörrstadt (zwischen Alzey und Mainz). Die speziell für Binnenlandstandorte konzipierten Anlagen haben eine Nabenhöhe von 137 Metern und einen Rotordurchmesser von jeweils 126 Metern. Die Generatorleistung beträgt laut Juwi 3,3 Megawatt. Der Baubeginn ist für Sommer geplant – in der Hoffnung, die Anlagen bis Jahresende in Betrieb zu nehmen. Seit 2001 hat Juwi bisher 18 Windräder im sogenannten Windfeld Gollenberg errichtet. Wie die Kreisverwaltung SÜW mitteilt, sei erstmals eine Umweltverträglichkeitsprüfung Teil des Genehmigungsverfahrens gewesen. Die immissionsschutzrechtlichen Bescheide liegen bei den Verbandsgemeindeverwaltungen Herxheim, Offenbach, Bellheim und Rülzheim zur Einsichtnahme aus. Landrätin Theresia Riedmaier (SPD) freut sich nach eigenen Angaben, dass es im Landkreis gelungen sei, die Windräder auf einen Standort zu konzentrieren: „Unser Wunsch war: Zum Landschaftsschutz Windkraftanlagen steuern und bündeln.“ (rww)

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