Kreis Südliche Weinstraße Nichts zum Lachen

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„1. Bornheimer Narrentreffen“, so lautet die Ankündigung für den morgigen Samstagabend im dortigen Dorfgemeinschaftshaus. Zum Kuckuck, ja ist denn die seit Jahren übliche, beliebte und jedes Mal ausverkaufte Dorffasnacht gestorben? Oder gibt es jetzt gleich zwei närrische Termine in Bornheim. Ersteres ist der Fall. Verbunden mit Irrungen und Wirrungen sowie einer Menge Verärgerung bei den Veranstaltern des traditionellen Dorffaschings. Bei der Suche nach den Gründen wird man bei dem Freundeskreis „Wachthäusler“ fündig. Dieser hat nicht nur das frühere Domizil des längst seines Amtes enthobenen Nachtwächters auf Vordermann gebracht und in die Dorffeste integriert. Er war auch rund 20 Jahre für die Organisation der Dorffasnacht zuständig, wie die langjährige Vorsitzende Karin Hechler gestern auf Anfrage berichtete. Büttenredner, Garden, City-Gang und Tanzmusik hätten dafür gesorgt, dass die Sitzungen ausverkauft waren. Vereine wechselten sich bei der Bewirtung ab. In diesem Jahr war der 22. Februar als Termin auserkoren. Doch als laut Karin Hechler bekannt wurde, dass die Gemeinde das Gebäude vorher für eine Konkurrenzveranstaltung vermietet hat, winkten die „Wachthäusler“ ab. „Zweimal Fasching in so kurzer Zeit in einem Dorf wie Bornheim ist zu viel“, hieß es in der Begründung. Das Risiko einer halb leeren Halle sei zu groß. Also gebe es auch keinen Erlös. Horst-Joachim Rueff, Mit-Veranstalter des morgigen „Narrentreffens“, wusste bis gestern nichts von einer Verstimmung in Bornheim. „Ich bin Vollblut-Fasnachter. Wir wollen nur eine attraktive Veranstaltung bieten, quasi mit den Rosinen aus der Region.“ Vor den Toren Landaus. Mit Garden, Büttenrednern, DJ und Band. Das hätte die klassische Dorffasnacht nicht gestört, meint er. Er werde mit dem Freundeskreis reden.

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