Kreis Südliche Weinstraße Marodes Rathaus: VG-Ratssitzung verschoben

Offenbach. Eigentlich hätte der Verbandsgemeinderat Offenbach am kommenden Dienstag, 16. Juni, tagen sollen. Doch die Sitzung, in der es maßgeblich um das neue Gutachten über den Zustand des maroden Rathauses gehen sollte, wurde verschoben. Ein neues Datum steht noch nicht fest.
Allerdings liebäugelt Verbandsbürgermeister Axel Wassyl (parteilos) mit dem 30. Juni als neuem Datum. Gegenüber der RHEINPFALZ versichert der Verwaltungschef, dass die Sitzungsabsage nichts mit dem Gutachten über den Zustand des Rathaus-Gebäudes zu tun habe. Ursache seien rein terminliche Gründe. Er habe den 16. Juni in Unkenntnis der Gemeinderatssitzung in Bornheim angesetzt: „Das geht halt nicht, zumal dort der Haushalt beraten wird. Es ist mir schlichtweg ein Fehler passiert“, so Wassyl. In der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates sollen die extern beauftragten Architekten ihre Bewertung zum Zustand des Verwaltungsgebäudes präsentieren. Dass dringender Handlungsbedarf besteht, ist unstrittig. Jedoch noch mehr umstritten ist, ob das Gebäude so marode ist, dass sich eine Sanierung für rund 2,7 Millionen nicht mehr lohnt und ein Neubau für etwas mehr als drei Millionen Euro angegangen werden sollte. Nach langen Diskussionen hat sich der Verbandsgemeinderat für eine Grundsanierung entschieden. Danach tauchten weitere Mängel auf, weshalb neue Gutachter beauftragt wurden, um endgültige Klarheit zu schaffen. (rww)