Kreis Südliche Weinstraße Make-up fürs Dorf

Mit „Göcklingen 360 Grad“ wird sich das Ortsbild der Gemeinde in den nächsten Jahren verändern. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um neue Ideen für die Bereiche Tourismus und Weinkultur zu entwickeln. Ein Planer hat nun im Gemeinderat einige Entwürfe vorgestellt. Weiteres Thema: die Bilanz der Feuerwehr.
Vorstellbar ist demnach unter anderem ein Rundwanderweg um und durch das Dorf, der landschaftliche, touristische, historische und bauliche Sehenswürdigkeiten verbindet. Auf der Agenda stehen außerdem mehrere Infotafeln, verschiedene Aussichtsplattformen mit Sitzbänken und ein Zugang zum Kaiserbach. Weitere Entwürfe und Ideen sollen mit einer Beteiligung der Bürger entwickelt werden. Als finanzieller Grundstock stehen zunächst 20.000 Euro Verfügung. Zusätzlichen Schwung hat das Projekt mit der Anerkennung Göcklingens als Schwerpunktgemeinde durch das rheinland-pfälzische Innenministerium im März erhalten. Bei den Vorbereitungsarbeiten zur Erneuerung der Versorgungsleitungen in der Welsgasse und Schulstraße sind Mängel in den beiden Brückenbauwerken festgestellt worden. Für die Prüfung und genaue Feststellung der Schäden wurde das Büro für Straßentechnik in Mutterstadt beauftragt. Für technische Prüfungen an gemeindeeigenen Objekten und Gebäuden in Göcklingen wie beispielsweise der Kaiserberghalle, der Kanalisation, der Wasserdurchlässe, der Kinderspielplätze und sonstiger Einrichtungen mussten im vergangenen Jahr rund 14.000 Euro aufgewendet werden, hieß es in der Sitzung. Nach der von Klaus Eck vorgetragenen Statistik der örtlichen Feuerwehr war diese im vergangenen Jahr insgesamt über 800 Stunden für die Allgemeinheit tätig. Auf Einsätze entfielen 148 Stunden, auf Übungen 320 Stunden und auf Brandwachen 50 Stunden. Sonstige Tätigkeiten wie Begleitung von Umzügen wie Martinsumzug, Lätareumzug oder Verkehrsregelungen beim Volkstrauertag schlugen mit 294 Stunden zu Buche, wie Eck den Ratsmitgliedern erläuterte.