Kreis Südliche Weinstraße Laster vom Marktplatz verbannt

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Der ruhende Verkehr ist in Billigheim-Ingenheim nach wie vor ein heikles Thema. Gleich in mehreren Punkten befasste sich der Gemeinderat am Mittwoch mit der Parkplatzsituation.

Laster und Anhänger sollen künftig vom Parkplatz in der Marktstraße verbannt werden. Das hat der Rat bei zehn Ja-, neun Nein-Stimmen und einer Enthaltung entschieden. Ortsbürgermeister Dietmar Pfister (SPD) hatte zuvor darauf hingewiesen, dass der Parkplatz in der Marktstraße immer wieder als Lkw-Parkplatz benutzt werde. Dies behindere nicht nur die Nutzung des Platzes durch Autos, sondern stelle auch durch den Ölverlust der Fahrzeuge eine Gefährdung und Umweltverschmutzung dar. Eine Beschilderung soll die „Störenfriede“ künftig vom Markplatz fernhalten. Die Befürworter des Status quo argumentierten, dass bei einer Sperrung für Laster das Problem nicht gelöst, sondern lediglich an eine andere Stelle verlagert werde. Bei sechs Ja- und elf Nein-Stimmen und drei Enthaltungen wurde eine Ausweisung des Parkplatzes bei der Mühlhofener Kirche ausschließlich als Pkw-Parkplatz abgelehnt. Beklagt wurde auch, dass die Parkplätze in der Klingener Straße in der Höhe des Campingplatzes von Lastern als Dauerparkplätze benutzt werden. Pfister machte deutlich, dass die Parkplätze für die Campingplatz- und Schwimmbadbesucher benötigt werden. Der Rat beschloss einstimmig, dass auf dem Platz keine Laster mehr abgestellt werden dürfen. Erst im Mai hatte der Rat eine Änderung der Parkregelung in der Waldstraße beschlossen. Von zwei Anwohnern sind dagegen Widersprüche eingegangen. Ein Anlieger hatte den Wunsch, dass das geplante eingeschränkte Halteverbot um rund fünf Meter nach Süden verschoben wird. Um eine angemessene Durchfahrtsbreite zu erhalten, wird das Verkehrszeichen auf der gegenüberliegenden Straßenseite zwischen den Anwesen Nummer 27 und 29 gesetzt. Um einem anderen Anwohner die Hofeinfahrt mit Hänger zu sichern, wird die gegenüberliegende Straßenseite vom „ruhenden Verkehr“ freigehalten und anschließend Parkboxen eingerichtet. Drei Widersprüche sind nach Angaben von Pfister gegen die Erweiterung des Halteverbotes in der Mühlhofener Straße eingegangen. Hier hatte der Rat erst am 16. Juli beschlossen, das bestehende Halteverbot bis zur Grundstücksgrenze zwischen den Anwesen Nummer 6 und 8 zu erweitern. Bei einer Gegenstimme folgte der Rat den Widerspruchsführern, den Anfang des Halteverbots bereits auf der Grundstücksgrenze der Anwesen Nummer 4 und 6 festzusetzen. Der Rat bestätigte eine Eilentscheidung für die Reparatur des Aufzuges im Gemeindehaus in Ingenheim. Für rund 4900 Euro hatte die Firma Schmitt und Sohn aus Ludwigshafen die Arbeiten ausgeführt. (som)

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