Kreis Südliche Weinstraße Kurstadt wird ein bisschen grüner

Die Freifläche zwischen Storchenturm und Weinstraße soll attraktiver gestaltet werden. Grünflächen und ein Bouleplatz sollen der
Die Freifläche zwischen Storchenturm und Weinstraße soll attraktiver gestaltet werden. Grünflächen und ein Bouleplatz sollen der Freizeitnutzung dienen, zudem sind sechs Wohnmobilstellplätze vorgesehen.

Die ersten Pläne für das Gelände beim Storchenturm gab es bereits im Frühjahr. Stadtplaner Hans Dennhardt hat diesen Entwurf überarbeitet und dabei einige Änderungen vorgenommen. Unter anderem wurde der Bouleplatz verlegt. Mit der Detailplanung für die Freifläche wurde das Ingenieurbüro Teambau aus Bad Bergzabern beauftragt. Morgen Abend werden die Pläne im Bau- und Planungsausschuss der Stadt vorgestellt. „Das Gelände hat eine so zentrale Lage in der Stadt, es muss deshalb einladend für Besucher gestaltet werden“, betont Stadtplaner Dennhardt im Gespräch mit der RHEINPFALZ. So soll „die furchtbare Betonmauer“ entlang der Weinstraße abgerissen werden. Die Böschungen sollen nach den Vorstellungen Dennhardts bepflanzt werden. „Gerade für eine Kurstadt sind Grünflächen von zentraler Bedeutung“, sagt der Stadtplaner. Entlang des neu angelegten Stadtmauerrundwegs bleiben die Parkplätze für Autos bestehen. Auf der gegenüberliegenden Seite werden sechs Stellplätze für Wohnmobile angelegt. Da es sich nur um Stellplätze handelt und somit keine Entsorgungsstation notwendig ist, wird keine Genehmigung benötigt. Die Einfahrt soll hinter der Hem-Tankstelle über die Weinstraße erfolgen. Zur Kennzeichnung der Einfahrt schlägt Dennhardt eine Überpflasterung der Weinstraße mit Natursteinen vor. Der Bau einer Boulebahn ist ein Steckenpferd Dennhardts. Sahen die ersten Pläne vor, die Bahn in der Nähe des Storchenturms zu errichten, soll sie nun im südöstlichen Teil des Geländes, hinter der Böschung, die das Gelände zur Weinstraße hin abgrenzt gebaut werden. Für die Errichtung eines Bouleplatzes ist eine Spielplatzverordnung erforderlich, wenn die Fläche 100 Quadratmeter überschreitet. „Für den Bouleplatz sind 16 Meter mal 6,20 Meter ausreichend, wir bleiben unter den 100 Quadratmetern“, rechnet Dennhardt vor. Sein Plan-Entwurf ist mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) abgestimmt. „Uns wurde bestätigt, dass das alles förderungsfähig ist“, sagt Dennhardt. Die Stadt geht davon aus, dass die Umgestaltung des Parkplatzes „Auf dem Damm“ als Baustein des Sanierungskonzeptes angesehen und als besonders wichtig für die Entwicklung der Stadt erachtet wird. Die Förderung sollte demnach mindestens 60 Prozent der Kosten betragen. Zusätzlich soll der Zugang zum Storchenturm hin geöffnet werden. Derzeit wird von Gesamtkosten in Höhe von rund 238.000 Euro ausgegangen.

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