Kreis Südliche Weinstraße Kirchgasse soll Wohncharakter bekommen

Zur „dorfgerechten Wohnstraße“ soll die Kirchgasse in Rohrbach ausgebaut werden. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung (wir berichteten bereits) und vergab dabei die Planung.
Derzeit besteht eine Fahrbahn über die gesamte Breite der Straße und damit kein eigener Gehweg. Die Westseite ist nahezu durchgehend begrenzt von den Mauern der Kirche und dem Gelände der Kita. Vorgesehen ist ein Ausbau als „dorfgerechte Wohnstraße“. Dazu soll die Fahrbahn gepflastert und eine Mittelrinne aus Naturstein entstehen. Die Randbereiche und Übergänge zu den Privatgrundstücken sollen gepflastert und die Begrünung verbessert werden. Bevor es mit dem Umbau los geht, soll es noch weitere Messungen an der Kirchenmauer geben, um zu sehen, ob vor Beginn des Ausbaus Sicherungsmaßnahmen am Mauerwerk durchgeführt werden müssen. Als weitere Maßnahme steht der Ausbau eines innerörtlichen Kommunikationsweges zwischen der Hintergasse und dem Friedhof als Rad- und Fußweg an. Auch für diese Baumaßnahme beschäftigte sich der Rat mit der Ausführungsplanung. Ein besonderes Merkmal dabei wird sein, dass neben der reinen Funktion als Verbindungsweg verschiedene Flächen zum Verweilen gestaltet werden. Ortsbürgermeister Peter Feser (CDU) gab bekannt, dass das Land für den Ausbau und die Gestaltung des innerörtlichen Verbindungsweges bereits 70.000 Euro aus Mitteln der Dorferneuerung bewilligt habe. Für das gemeindeeigene Lager- und Werkstattgebäude hat der Rat die Erd- und Stahlbetonarbeiten sowie die Gestaltung der Außenanlage für rund 50.100 Euro an die Firma Scherer (Germersheim) vergeben. Der Auftrag für die Zimmer- und Holzbauarbeiten, Dachdecker und -dichtungsarbeiten gingen für 58.100 Euro an die Firma Holzbau Müller (Pirmasens). Für die Elektroinstallationsarbeiten erhielt der Ortsbürgermeister vom Rat Prokura. Neu ausgeschrieben werden müssen die Heizungs- und Sanitär-Installationsarbeiten, da zum Submissionstermin kein Angebot abgegeben worden war. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung hat der Rat entschieden, zum Preis von rund 19.500 Euro ein Innenentwicklungs-Management an das Büro Stadtimpuls (Landau) zu vergeben. (som)