Kreis Südliche Weinstraße „Kamera hat nervös gemacht“
Bornheim. Am zweiten Tag der Südpfälzer Runde von „Das perfekte Dinner“ kocht sich der Bornheimer David Weis mit seinem deftigen Menü in die Herzen seiner Gäste. Der 30-jährige Chemikant, der bei der Miro Raffinerie in Karlsruhe arbeitet, berichtet Judith Hörle von seinem Kochtag mit Kamerabegleitung. Zu sehen heute um 19 Uhr auf Vox.
Auf jeden Fall. Das spielt eine große Rolle, ich komme schließlich aus der Pfalz. Klar, dass ich das miteinbauen wollte. Mit 30 Jahren waren Sie der jüngste Koch in der Runde. Gab’s da einen Kükenbonus oder hat der Vollbart den zunichte gemacht? Ich weiß nicht, Kandidatin Andrea war ja auch recht jung. Ich glaube nicht, dass es einen Kükenbonus gab. Ich koche ja auch schon, seitdem ich 16, 17 Jahre bin. Früher habe ich oft neben meiner Oma in der Küche gestanden. Vom Friseur bis zum Pfarrer: Diese Woche sind wieder unterschiedlichste Typen dabei. Lagen Sie mit allen auf einer Wellenlänge oder gab’s auch mal Gezanke am Tellerrand? Nein, Gezanke gab es nicht. Die Gruppe hat sich gut verstanden, obwohl wir so querbeet-gemischt waren. Alle waren super und lustig. Mitkandidat und Pfarrer Axel Brecht meinte über Sie: „Unvorstellbar, dass bei ihm der Wein ausgeht.“ Sind Sie so ein Weinfreund? Ja, klar, ich komme ja aus der Pfalz. Wir trinken gerne Wein, das gehört dazu. Ich habe immer so Phasen. Momentan mag ich am liebsten Riesling bei den Weißen und St. Laurent bei den Roten. Mein Weinlager zu Hause versuche ich immer mit 20 bis 30 Flaschen gefüllt zu haben. Was war für Sie die größte Herausforderung des Abends: Kochen, Gäste oder gefilmt zu werden? Das Gefilmtwerden. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass es so anstrengend werden würde. Das Kochen macht mir nichts aus, ich habe schon für bis zu 15 Leute gekocht. Aber das Kamerateam hat mich schon nervös gemacht. Die wollten alles ganz genau wissen. Da wusste ich nicht mehr, wie ich meine Soße machen muss, obwohl ich diese davor schon drei-, viermal gemacht hatte. Es ist nicht alles so geworden, wie ich mir das vorgestellt habe, aber ansonsten lief es ganz gut. Das Menü —Aperitif: „Erna“ —Vorspeise: Pfälzer Wurstsalat —Hauptspeise: Surf and Turf auf Kartoffelbett —Nachspeise: Rieslaner-Apfelgelee mit Mandelsahne und selbst gemachtem Eis