Kommentar
Gute Reaktion auf Anwohnerklagen

Es ist erfreulich, dass der Landesbetrieb Mobilität bei der Parkplatz-Debatte in der Rhodter Weinstraße nicht stur an seiner Entscheidung festhält. Damit zeigt die Behörde, dass sie für andere Lösungen gesprächsbereit ist. Sie sendet das richtige Signal an die Anwohner, die wegen des gestiegenen und teilweise rasenden Durchgangsverkehrs besonders die Kinder gefährdet sahen. Sie hatten kritisiert, dass die Parkboxen nur wegen des Öffentlichen Nahverkehrs gestrichen wurden. Durch den Wegfall der Stellplätze sollte in der Tat der Verkehrsfluss verbessert werden, damit Buslinien sich nicht so sehr verspäten, dass Fahrgäste ihre Anschlüsse verpassen. Dass das Busunternehmen seine Fahrpläne nicht einfach so ändern kann, um das Problem selbst zu lösen, ist klar. Aber bei solchen Änderungen sollte der Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer gewahrt sein. Und das sind eben die Fußgänger.
