Kreis Südliche Weinstraße RHEINPFALZ Plus Artikel Gleiszellen-Gleishorbach: Aus Pfarrheim wird Dorfgemeinschaftshaus

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Das ehemalige katholische Pfarrheim in Gleiszellen-Gleishorbach, das mittlerweile der Ortsgemeinde gehört, wird über die Dorferneuerung zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Der Gemeinderat hat am Mittwoch beschlossen, dass dafür ein Nutzungskonzept erstellt werden soll.

Bei der Dorfmoderation seien bereits erste Nutzungsmöglichkeiten ins Gespräch gebracht worden, berichtete Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gittler (CDU). So soll ein Sitzungszimmer für den Gemeinderat entstehen. Das bisherige Gemeindehaus soll künftig die Feuerwehr nutzen. Auf der Wunschliste stehen zudem ein Bürgermeisterzimmer, ein Archivraum und ein Veranstaltungsraum. Angeboten werden soll auch ein Raum für sportliche Aktivitäten wie Yoga, Gymnastik oder Tanzen. Der Jugendraum, der derzeit im alten Pfarrheim untergebracht ist, kann eventuell ausgelagert werden. Wichtig für Gittler ist die Barrierefreiheit des Gebäudes, das daher mit einem Aufzug ausgestattet werden soll. Jetzt solle die Architektin auf Grundlage des Nutzungskonzeptes eine Kostenschätzung vorlegen. Erst dann könne der Rat entscheiden, was finanziell machbar sei, und Förderung beantragen, so Gittler.

Bei der Dorfmoderation wurde auch gewünscht, den Spielplatz zu erweitern. Dem will die Gemeinde nachkommen. Das Geld dafür soll aus Einnahmen der Weinkerwe und Spenden kommen. Die Verwaltung soll sich um die notwendigen Genehmigungen kümmern.

Angesichts der steigenden Anzahl an Urnenbestattungen will die Gemeinde rechtzeitig für die Erweiterung der Urnenfelder auf dem Friedhof sorgen, und zwar an der Dionysiusstraße. Die geplante Erweiterung an der Schulstraße soll zunächst zurückgestellt werden.

Im Bauhof soll eine Außenlagerfläche für Baustoffe und Abfälle überdacht werden. Die Kosten für Bodenplatte und Dach sollen 20.000 Euro nicht überschreiten.

Die Gemeinde hat sich das Vorkaufsrecht für die Grundstücke „Altes Feuerwehrhaus Gleishorbach“ und „Parkplatz Friedhof Schulstraße“ gesichert. Für die Bildung eines Jugendgemeinderates liegen bereits neun Meldungen vor. Weitere seien willkommen, so Gittler.

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