Edenkoben Gewässerbett des Triefenbachs soll aufgewertet werden
Der in West-Ostrichtung fließende Triefenbach verlief bisher in einem gradlinigen, befestigten Kastenprofil. Auf der Süd- und Nordseite wurde der Bach im Zuge der Renaturierungsmaßnahme von Stützmauern begrenzt, sowohl durch die parallel verlaufende Anliegerstraße als auch durch höher liegende angrenzende Grundstücke. Das teilt die Verbandsgemeinde-Verwaltung mit.
Die Stützmauern auf der Nordseite wurden abgebaut, der Uferbereich abgeflacht. Das Gewässerbett wird nun aufgewertet, in dem Sohlsubstrat, Röhrichtwalzen und Störsteine eingebracht werden. Zudem sollen es auf beiden Uferseiten Sitzmöglichkeiten geben, die zum Aufenthalt am Gewässer einladen sollen. Noch bis Februar ist die Straße Am Bachweg aus diesen Gründen teilweise nur zu Fuß erreichbar.
Fortsetzung von Arbeiten aus den 90ern
Verbandsbürgermeister Daniel Salm (FWG) erinnert daran, dass die Arbeiten eine Fortsetzung darstellen. Der Triefenbach wurde bereits im Februar 1993 im Bereich des VG-Gebäudes auf 130 Metern naturnah gestaltet. Stadtbürgermeister Ludwig Lintz (CDU) freut sich: „Mit dieser Maßnahme bringen wir wieder mehr Grün in die Stadt. Ein Wunsch des Stadtrates wird somit umgesetzt.“ Ideengeber und Projektleiter Bernhard Bäcker erklärt: „Mit der Umgestaltung des Triefenbachs wird die Strukturgüte sowie die ökologische und hydraulische Leistungsfähigkeit des Gewässers in diesem Bereich maßgeblich verbessert.“
Je nach Witterung und Lieferung der Baustoffe wird im Frühjahr mit der Fertigstellung der Arbeiten gerechnet. Die Kosten sind mit 400.000 Euro veranschlagt und werden von öffentlicher und privater Hand übernommen. Ein Landeszuschuss wird über die Aktion Blau Plus in Höhe von 214.000 Euro fließen. Die Bauleitung liegt in Händen von Landschaftsplaner Kurt Garrecht aus Herxheim.