Kreis Südliche Weinstraße Fachmarktzentrum: Röther reagiert auf Kritik der Kollegen

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Rohrbach. Michael Röther, Geschäftsführer von Modepark Röther, reagiert auf die Berichterstattung der RHEINPFALZ über die Kritik der Modehausbetreiber Peter Heuberger und Steffen Jost in der Samstagsausgabe. Die beiden Unternehmer hatten gesagt, dass das Fachmarktzentrum weit über den Plan, wieder eine Nahversorgung in Rohrbach zu etablieren, hinausgehe.

Im Textilhandel würde pro Quadratmeter Verkaufsfläche mit einem Jahresumsatz von 3000 Euro gerechnet, sagte Heuberger. Röther plant in Rohrbach mit über 6000 Quadratmetern. Rechne man das hoch, so Heuberger, kalkuliere der Modepark mit einem Gesamtjahresumsatz von 18 Millionen Euro. Die Kaufkraft der Rohrbacher – umgemünzt auf die Einwohnerzahl – liege gerade mal bei rund 1,4 Millionen Euro. Deshalb müsse Röther einen Großteil der Kunden aus der Region anziehen. Michael Röther, Geschäftsführer von Modepark Röther, hält diese Rechnung für unrealistisch. Das teilt er der RHEINPFALZ in einem Schreiben mit. Bei Fachmarktprojekten werde mit einem Jahresumsatz von 1300 Euro pro Quadratmeter kalkuliert. „Auch das Modehaus Jost realisiert keine Flächenproduktivität von 3000 Euro pro Quadratmeter im Schnitt, sondern erzielt Umsätze von ungefähr 2200 Euro pro Quadratmeter, wie Veröffentlichungen zu entnehmen ist“, schreibt Röther. Das sei vor allem dann der Fall, wenn zusätzlich Kinderbekleidung angeboten werde. Kinderbekleidung, Wäsche und auch Schuhe erzielten weit niedrigere Flächenproduktivitäten. „Unsere Kinderabteilung hat 400 Quadratmeter – so groß wie das Ladengeschäft von Modehaus Heuberger“, so der Unternehmer. Röther betont nochmals, dass eine Bauvoranfrage für das Projekt positiv beschieden worden sei, diese dokumentierte auch die rechtliche Zulässigkeit der angefragten Sortimente und die Flächengröße. „Gerne sind wir bereit zu Vermittlungsgesprächen, obwohl wir unsere Rechtsposition deutlich besser einschätzen als die der Stadt Landau.“ |ansc

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