Kreis Südliche Weinstraße Für Elektromobilität

Als eine der ersten Gemeinden in dieser Größe wird Göcklingen die Installation einer Elektroladesäule bei den Pfalzwerken beantragen. Dies hat der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung beschlossen.
Über ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur werden Mittel für öffentliche Stationen bereitgestellt. Beigeordnete Manuela Laub hat die Bewerbung bei den Pfalzwerken bereits veranlasst, da die Vergabe der Fördermittel entsprechend der Reihenfolge des Eingangs der Anträge erfolgt. Im Falle einer Zusage werden die Pfalzwerke die Einrichtung und laufende Unterhaltung der Anlage übernehmen. Die Gemeinde hat lediglich den Standort mit den notwendigen Stellplätzen bereitzustellen. Der Gemeinderat ermächtigte Ortsbürgermeister Fritz Garrecht (SPD) einstimmig, mit den Pfalzwerken einen geeigneten Standort für eine Elektroladesäule zu suchen. Den im Oktober 2015 gefassten Antrag auf Anerkennung der Gemeinde Göcklingen als Schwerpunktgemeinde in Mainz erneuerte der Rat, da dieser bei der Runde im Vorjahr nicht zum Zuge gekommen war. Die Richtlinien sehen für Dorferneuerungsprojekte eine Förderquote bis zu 90 Prozent, höchstens aber 15.000 Euro vor. Das Beratungszentrum für kommunale Kinder-, Jugend-, Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung (Kobra) in Landau unterstützt und berät die Gemeinden zum Kostenpunkt von 15.000 Euro. Die Verbesserung der Lautsprecheranlage in der Kaiserberghalle wurde vom Gemeinderat einstimmig zurückgestellt, da noch Informationsbedarf besteht. In der Einwohnerfragestunde beschwerte sich ein Bürger über die Aufstauung des Kaiserbachs an der Siegristmühle mittels Steinen und Holz, da er bei Starkregen eine Überflutung seines Grundstücks befürchtet. Der Gemeindeanteil an den Personalkosten für die Kindertagesstätte betrug nach Auskunft von Fritz Garrecht für das abgelaufene Jahr 6300 Euro. Bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge betrug der durchschnittliche Betrag 1,78 Euro je Einwohner. Damit liegt Göcklingen auf einem Spitzenplatz in der Verbandsgemeinde Landau-Land. Ratsmitglied Günther Löhlein informierte über die von der Gemeinde erworbene Leinwand in einer Größe von 3,60 auf 3,60 Meter, die bei Veranstaltungen zum Einsatz kommen wird. Außerdem berichtete der Ortsbürgermeister, dass der Haushalt für das laufende und kommende Jahr mit der Auflage einer sparsamen Wirtschaftsführung genehmigt wurde. Beigeordnete Manuela Laub informierte über die Jugendtreff-Planung, die regen Zuspruch fand.