Kreis Südliche Weinstraße Für den Sport gelebt

BILLIGHEIM-Ingenheim. Mit dem Tod von Günter Schwarz verliert die Südpfalz einen Mann, der sich wie kaum anderer im Ehrenamt um seine Mitmenschen und seine Heimat gekümmert hat. Er starb am Dienstagabend im Alter von 73 Jahren.
Von Beruf war Schwarz Lehrer, zuletzt Konrektor an der Hauptschule in Bad Bergzabern, seine Berufung aber waren der Sport, die Kommunalpolitik und die Heimatgeschichte. So war er viele Jahre Vorstandsmitglied des Purzelmarktvereines Billigheim-Ingenheim und von 1997 bis 2002 Vorsitzender. Zudem war er Mitglied des Festausschusses zur Organisation der 1300-Jahr-Feier des Ortsteils Billigheim 1993 und hat maßgeblich an der Ortschronik mitgewirkt. Auch in der Kommunalpolitik hat Schwarz Spuren hinterlassen. So saß er für die SPD von 1972 bis 2009 im Verbandsgemeinderat Landau-Land, war von 1991 bis 1994 zweiter und dann bis 2007 erster Beigeordneter. Dazu gehörte er von 1984 bis 2009 dem Ortsgemeinderat von Billigheim-Ingenheim an. Neben seinem kommunalpolitischen Engagement wirkte er auch im juristischen Bereich. So war er unter anderem Hauptschöffe beim Amts- und Landgericht Landau und Beisitzer im Kreisrechtsausschuss. Schwarz’ größte Leidenschaft war der Sport. 1953 wurde er Mitglied der TuS Billigheim-Ingenheim und von 1975 bis 1986 deren Vorsitzender. Er war Schulsportfachberater von 1968 bis 1979 für den damaligen Landkreis Bad Bergzabern, Beisitzer im Kreisausschuss des Fußballkreises Bad Bergzabern und wurde 1987 Sportkreisvorsitzender. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Schwarz das Bundesverdienstkreuz verliehen; zudem die Landesverdienstmedaille, die Ehrennadel des Sportbundes Pfalz und die Verbandsehrennadel des Südwestdeutschen Fußballverbandes (rhp)