Kreis Südliche Weinstraße Erste Erdaufschüttungen für die Umgehung

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Am 20. Dezember 2016 war der erste Spatenstich für den Bau der rund 17 Millionen Euro teuren Umgehung Impflingen. Inzwischen sind die ersten Erdbewegungen zu sehen. Laut Landesbetrieb Mobilität werden rund 223.000 Kubikmeter Erde bewegt.

Staus, Lärm, Gestank: Wer mit dem Auto von Bad Bergzabern in Richtung Landau unterwegs ist oder dort wohnt, dem sind die Belastungen in der von 20.000 Fahrzeugen frequentierten Ortsdurchfahrt wohl bekannt. Nun soll eine rund drei Kilometer lange Umgehung Entlastung bringen. In Impflingen werden dann nur noch 2000 bis 4000 Fahrzeuge erwartet. Als Ortsbürgermeister wird Günter Flicker dieses freudige Ereignis Ende 2020/Anfang 2021 nicht erleben. Bei der nächsten Kommunalwahl 2019 wird er altersbedingt nicht mehr antreten. In seiner Amtszeit seit 1999 werde der Kampf für die Umgehung aber auf jeden Fall das wichtigste Projekt sein. Schon unter seinem Vorvorgänger Gerd Schowalter, so Flickers Erinnerung, sei das Thema angestoßen worden. Er selbst sei seit 1991, dem Beginn seiner Ratszugehörigkeit, involviert gewesen. Obwohl das Verfahren sehr lange dauerte, ist der Ortsbürgermeister nun zufrieden. „Auch die betroffenen Winzer spielten bei der Landabgabe gut mit.“ Fünf Brücken sollen zur Überführung der südlich und nordöstlich von Impflingen geplanten Hauptwirtschaftswege oder zur Überführung der L 554 über die B 38 entstehen. Dies gilt auch mit Blick auf die Durchleitung des Quodbachs. Ein Brückenbauwerk wird auch zur Überführung der Verbindungsrampe Impflingen (B 38 alt) in Richtung Landau gebraucht. Dabei handelt es sich auch um einen Wirtschaftsweg. |mik

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