Kreis Südliche Weinstraße Energie für Camper

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Der Campingplatz und das danebenliegende Freibad in Ingenheim bekommen ein Blockheizkraftwerk. Dies hat der Gemeinderat Billigheim-Ingenheim in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Außerdem gibt es zwei weitere Schlaffässer für den Platz.

Die Gemeinde ließ sich von der Erkenntnis leiten, dass sich Blockheizkraftwerke bei hohem Stromverbrauch besonders wirtschaftlich betreiben lassen. Das Kraftwerk soll in die bestehende Heizanlage eingebunden werden. Der Heizkessel soll die Bedarfsspitzen abdecken, während das Blockheizkraftwerk für die Grundlast zur Verfügung stehen soll. Die Kosten: 38.000 Euro. Ein Freibad sei ein Zuschussgeschäft, hieß es im Rat. Zu den größten Brocken zählten die Energiekosten. Am teuersten seien die Umwälzpumpen zur Reinigung des Beckenwassers oder das Warmwasser für die Duschanlagen. Ortsbürgermeister Dietmar Pfister (SPD) wurde vom Rat ermächtigt, ein Fachplanungsbüro mit der Einrichtung des Kraftwerks zu beauftragen. Die Auftragsvergabe für das Kraftwerk wird der Gemeinderat nach Vorlage der Ausschreibungsergebnisse vornehmen. Nach den Vorstellungen der Gemeinde soll es im April 2017 in Betrieb gehen. Die Anlage werde mit knapp 3000 Euro gefördert, so dass die Gemeinde selbst rund 35.000 Euro aufbringen muss. Zu einem echten Renner ist auf dem Campingplatz das Schlaffass geworden. Grund genug für den Gemeinderat, zwei weitere Naturhotels anzuschaffen und damit die Attraktivität des 2014 eröffneten Campingplatzes auch für Besucher ohne Wohnwagen und Wohnmobil weiter zu erhöhen. Auf dem Dach der Kita in der „Westlichen Gleisbergstraße“ im Ortsteil Billigheim wird eine Photovoltaikanlage installiert. Den Auftrag erhält für knapp 13.900 Euro die Firma C2 Umwelttechnik in Herxheim. Pfister teilt mit, dass anders als berichtet, die Bauvoranfrage für das Sportinternat mit zwei statt drei Nein-Stimmen und einer Enthaltung den Rat passiert hat. |som

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