Kreis Südliche Weinstraße RHEINPFALZ Plus Artikel Empfang für die Pfälzische Weinprinzessin Christina Fischer in ihrem Heimatort Göcklingen

Viele Glückwünsche durfte Christina Fischer entgegennehmen.
Viele Glückwünsche durfte Christina Fischer entgegennehmen. Foto: Iversen

Vor drei Wochen wurde Christina Fischer aus Göcklingen im Saalbau in Neustadt zur Pfälzischen Weinprinzessin gekrönt, nun folgte ein großer Empfang durch ihre Heimatgemeinde. Auf Grund des unbeständigen Wetters hatten sich die Ortsgemeinde und die Familie Fischer als gemeinsame Veranstalter dazu entschlossen vom Schulplatz in die Kaiserberghalle umzuziehen.

Die „Berghalle eines Kaisers“ war ja dann auch ein passendes Ambiente für die Prinzessin. „Mit dem Empfang heute habe ich gar nicht gerechnet. Teil der wunderbaren Göcklinger Gemeinschaft zu sein, ist etwas Großartiges“, freute sich die Hoheit und ergänzte im schönsten Pfälzisch: „Do ben ich dehäm!“

Offen bekannte sie, dass das Wahlergebnis anders gewesen sei, als sie es sich erhofft hatte, dennoch werde sie noch lange von dem Erlebnis dieses Abends zehren. „Innerlich hätte ich es schon gerne gehabt, die goldene Krone nach Göcklingen zu holen.“ In Anspielung auf die Herkunft der neuen Pfälzischen Weinkönigin Anna-Maria Löffler aus Haßloch, deren Vater aus Göcklingen stammt, meinte Fischer: „So gesehen hat Göcklingen ja jetzt eineinhalb Kronen.“ Im Gespräch mit der RHEINPFALZ sagte sie: „Man profitiert als Weinprinzessin unheimlich vom Amt, das habe ich ja schon als Repräsentantin für die Verbandsgemeinde Landau-Land und der Südlichen Weinstraße erfahren dürfen.“ Von der Übung, wie sie es nennt, könne man einiges auch für das private und berufliche Leben mitnehmen. Das wird sich nun für ein weiteres Jahr fortsetzen und darauf freue sie sich.

Alle sind mächtig stolz auf Christina Fischer

Göcklingens Ortsbürgermeisterin Manuela Laub (parteilos) eröffnete den Empfang. An Fischer gerichtet sagte sie: „Christina, du bist ja schon geübt als Prinzessin, aber nun kommt eine neue Herausforderung auf dich zu. Wir sind uns aber sicher, dass du mit deinem Fachwissen und deinem Charme diese Aufgaben meistern wirst.“

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landau-Land, Torsten Blank (SPD), blickte auf den Wahlabend zurück: „Wir waren mächtig stolz, dass da vorne ein Mädel aus Landau-Land, konkret aus Göcklingen stand. Wir waren aber auch enttäuscht, dass sie nicht zur Königin gewählt wurde. Sie war aber unsere Königin der Herzen.“ Dieses Attribut galt aber nicht nur für den Wahlabend, sondern auch für den Empfang in Göcklingen. Blank, der selbst das Plakat entworfen hatte, dass Christina Fischer bei der Rückkehr aus Neustadt ins elterliche Weingut begrüßte, outete sich als privater Fan: „Ich war von dem Tag an, wo ich sie kennenlernte, sofort beeindruckt von Christina und ich bin es immer noch.“

Großer Auftritt am 8. November in München

Kreisbeigeordneter Georg Kern (CDU) lobte die Strahlkraft und Eloquenz, welche Christina Fischer mitbringt. Pfarrer Marco Gabriel von der katholischen Pfarrgemeinde wusste gar nicht so recht, wie er die Prinzessin ansprechen soll. „Man wird richtig verlegen, auch als Pfarrer, bei so einer hübschen jungen Dame“ gab er offen zu. Fritz Garrecht, ehemaliger Göcklinger Ortsbürgermeister und praktisch „Entdecker“ von Christina als Weinprinzessin, lobte: „Du hast deine Aufgaben mit Liebreiz, Wissen und Eloquenz gemeistert. Warum die Jury dich nicht zur pfälzischen Weinkönigin gewählt hat, verstehe ich bis heute nicht.“

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von Rolf Pahl und Michael Schneider. Das erste Großereignis als pfälzische Weinhoheit wartet nun am 8. November. Dann steht in München in der Pfälzer Residenz Weinstube nach deren erfolgter Renovierung die feierliche Neueröffnung auf dem Programm.

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