Kreis Südliche Weinstraße Einwurf: Zeit zum Aufwachen

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Die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass mehr als 60 Tiere über geraume Zeit in den Räumen einer Tierärztin aus der Südpfalz derart verwahrlosen, kann in erster Linie nur die Medizinerin selbst beantworten. Sie will sich in Kürze gegenüber unserer Zeitung mit ihrem Anwalt zu den Vorwürfen äußern. In die Pflicht genommen werden müssen aber auch die zuständigen Behörden, allen voran das Veterinäramt des Kreises Südliche Weinstraße. Schließlich war die Frau wegen eines Verstoßes gegen die Tierschutz-Hundeverordnung schon 2009 der Kreisverwaltung bekannt. Obwohl die Tierhaltung nicht automatisch etwas über die Fähigkeiten der Ärztin aussagt, muss zumindest ein Berufsverbot in Betracht gezogen, geprüft werden. Und zwar schnellstmöglich. Denn wenn es um das Leben von Tieren geht, kann das nicht warten, bis die Behörden aus ihrem Tiefschlaf erwachen. Oder die zuständige Sachbearbeiterin des am Ende entscheidenden Landesuntersuchungsamtes aus dem Urlaub zurück ist.

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