Kreis Südliche Weinstraße RHEINPFALZ Plus Artikel Edenkoben: Nicole Meriemi ist neue Jugendfeuerwehrwartin des Regionalverbands

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Seit 22 Jahren ist die Feuerwehr großer Teil ihres Lebens. Nicole Meriemi sieht in ihrem Engagement mehr als nur ein Ehrenamt. Seit wenigen Wochen ist die 54-jährige Edenkobenerin Jugendfeuerwehrwartin des Regional-Feuerwehrverbandes Vorderpfalz.

Eher als Späteinsteigerin sei sie zur Feuerwehr gekommen, durch ihren Eintritt in die Betriebsfeuerwehr ihres damaligen Arbeitgebers, der Firma Biffar, habe sie eine Grundausbildung bei der Edenkobener Wehr absolviert. Der damalige Wehrführer habe sie gefragt, ob sie bleiben wolle. Und dann habe sich alles so ergeben, bilanziert Meriemi.

So übernahm sie den Posten der stellvertretenden Jugendwartin. Danach war sie Mädchenbeauftragte für die Feuerwehr beim Kreis SÜW. Dann habe der Regionalfeuerwehrverband angeklopft, vier Jahre war sie stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin. Nun folgt Meriemi in der Leitungsposition auf Sascha Dömming, der ihr jetzt als Stellvertreter zur Seite steht.

Die Edenkobenerin, die gerne Sport treibt und passionierte Indoorcyclerin ist, ist die Chefin von 1700 Jugendlichen und 133 Jugendgruppen im Regional-Feuerwehrverband Vorderpfalz. Dem Verband gehören die kreisfreien Städte Frankenthal, Landau, Ludwigshafen, Neustadt und Speyer an sowie die Landkreise Bad Dürkheim, Germersheim, Südliche Weinstraße und der Rhein-Pfalz-Kreis. Ihre Aufgabe ist es, einheitliche Ausbildungsrichtlinien zu schaffen, für die Jugendarbeit Anregungen zu ermitteln, Schulungen für Jugendwarte sicherzustellen, Jugendfeuerwehrtreffen zu organisieren, mit anderen Jugendverbänden zusammenzuarbeiten, bei Zuwendungsfragen zu unterstützen, beim Unfallschutz und bei Versicherungen zu helfen und die Interessen der Jugendfeuerwehren zu vertreten.

Ihr Ziel ist es, junge Menschen in Theorie und Praxis zu unterstützen, das Gruppenleben und die Gleichberechtigung zu fördern und die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen voranzutreiben. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mache viel Freude, spricht Meriemi von einem Ehrenamt „mit großem Spaßfaktor“. Und von den jungen Menschen komme viel zurück.

In den vergangenen Wochen hat die von ihren Feuerwehrkameraden liebevoll „Oma“ genannte Meriemi die Jugendlichen in Edenkoben besucht. Auch ein Treffen in Lachen-Speyerdorf stand bereits auf ihrer Agenda, ebenso ein Recruiting-Seminar, aber auch die Zeltlager der Landkreise SÜW und Bad Dürkheim. Solche Treffen versprechen „intensives Kennenlernen und großes Vergnügen“. Auf dem Maimarkt in Mannheim habe der Regional-Feuerwehrverband mit fünf Jugendgruppen Präsenz gezeigt. Über allem sei die Nachwuchsgewinnung der „Retter von morgen“ ein stetes Thema.

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