Lug
Der Garten wird immer schöner: Kita St. Anna freut sich über Unterstützung
Die Teamleitung der katholischen Kita St. Anna in Lug ist stolz darauf, dass sie mittlerweile schon das zweite Mal mit ihrem Projekt bei der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Pfälzerwald plus punkten konnte. Der Ausbau des Außengeländes wurde noch einmal aus dem Leader-Fördertopf bezuschusst, und zwar mit 1500 Euro. Kita-Leiterin Marion Weber und ihr Team freuen sich, die begonnene Arbeit mit der finanziellen Unterstützung weiterführen zu können.
Im vergangenen Jahr wurden der Garten und der Hof der Kita plattgemacht. Denn es standen ein Umbau und eine Erweiterung des Gebäudes an. Im Zuge dessen wurde im April 2025 unter anderem das Projekt „Naschgarten und insektenfreundliche Beete“ in Angriff genommen. Dieses Projekt bekam einen Zuschuss von der LAG Pfälzerwald plus. Das Fördergeld wurde unter anderem in einen Naschgarten, in Regentonnen, Blumenerde, Kräuter und Pflanzen investiert. Ebenso wurde im Außenbereich ein Wasseranschluss installiert. Und ein Hochbeet fand Einzug in den Garten der Kita.
Gartenhäuschen, Zaun und Picknickplatz als nächste Meilensteine
Nun geht der Ausbau in die zweite Runde. Denn, so sagt es die Kita-Leiterin: „Wir sind noch lange nicht fertig.“ Als nächstes kommt ein Gartenhäuschen dazu. Das alte Häuschen, in dem Spielsachen und Material aufbewahrt wurden, hat nämlich ein undichtes Dach, sodass es hineinregnet.
Auch der Zaun steht im Fokus. Dort werden Holzbretter als Sichtschutz angebracht. Die Bretter werden später von den Kindern aufgehübscht. Des Weiteren ist ein Picknickplatz zum gemütlichen Frühstücken unter dem alten Kirschbaum vorgesehen.
Die Kinder warten sehnsüchtig auf die Matschküche
Sehnsüchtig warten die Kinder derweil auf eine andere Sache: die Matschküche. Außerdem soll es einen Bereich für die Kinder unter drei Jahren geben. Ein transportabler Zaun wird diese Fläche abgrenzen. „Der Bereich soll dabei helfen, dass die Kleinen etwas mehr unter sich sind. Außerdem sollen die Großen ungestört ihre Sandfantasien ausleben können“, erklärt Kita-Leiterin Weber. „Wir haben festgestellt, dass die Kleinen mitbauen wollen und dadurch einiges wieder kaputtmachen. Das kommt bei den Großen gar nicht gut an.“
Tatkräftige Unterstützung bei der Gestaltung des Kita-Außenbereichs gibt es einmal mehr aus dem Dorf. Senioren, der Kita-Förderverein, der Gemeinderat, die Eltern und das Kita-Personal helfen, wo sie können. Auch steht der Naturschutzbund (Nabu) beim Anlegen von insektenfreundlichen Blüh- und Duftpflanzenbeeten mit Rat und Tat zur Seite.
Die erste Ernte läuft bereits
Die selbstgezogenen Pfefferminzpflanzen sind schon abgeerntet, getrocknet und in kleinen Tütchen verpackt – rechtzeitig zum Kita-Fest. Als nächstes werden die Johannisbeeren geblickelt, also geerntet. „Nur die roten, keine grünen kommen ins Töpfchen“, erklärt Erzieherin Elke Bold den Kindern. Liv, Mara, Nowier und Felina zupfen derweil die kleinen Früchte behutsam ab. Mithilfe der Erzieherin gelingt es, genug rote Johannisbeeren zu pflücken. „Vielleicht reicht es ja auch schon für einen Kuchen“, sagt Bold lächelnd. „Das Prinzip des Naschgartens geht so langsam auf“, erklärt Weber. „Die Erdbeeren sind schon alle weggefuttert. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Früchte endlich reif sind.“
Der vorgegebene Umsetzungszeitraum der LAG Pfälzerwald plus ist von Mai bis Oktober dieses Jahres. Dieses Ziel wollen natürlich alle Beteiligten erreichen. „Wir sind dabei auf einem guten Weg“, sagt Kita-Leiterin Weber.