Rhodt Defibrillator auf der Rietburg
Die Rietburg ist mit einem Laiendefibrillator ausgestattet. Das rucksackgroße Gerät ist zwar schon seit Ende vergangenen Jahres in der Höhengaststätte zu finden. Doch coronabedingt bekamen die Mitarbeiter erst nachträglich erklärt, wie sie das Gerät bedienen können. Wobei es auch für ungeschulte Ersthelfer geeignet ist. Abbildungen zeigen, wie und wo die Elektroden anzubringen sind. Per Sprachfunktion, die Fehler verhindert, gibt das Gerät die weiteren Handgriffe und deren Reihenfolge vor sowie den Rhythmus bei der Herzdruckmassage. Der Defibrillator kann bei Herzinfarkten oder Herzkammerflimmern durch einen Stromstoß Leben retten. Für die Gemeinde sind laut Ortschef Armin Pister keine Kosten entstanden, angeschafft wurde das Gerät von der Björn-Steiger-Stiftung. Mit dem seit 2013 bestehenden Projekt „Herzsicher“ rüstet sie Landkreise, Städte und Gemeinden damit aus.