Kreis Südliche Weinstraße RHEINPFALZ Plus Artikel Bornheim: Boule-Vereinsheim soll umgebaut werden

Placeholder-Image

Der Bornheimer Bouleclub plant einen Umbau seines Vereinshauses. Der Gemeinde gehört das Gebäude, der Club ist Mieter. Deswegen muss die Gemeinde die Arbeiten veranlassen, der Club wird sich aber beteiligen.

Das Projekt stand bereits 2015 auf der Tagesordnung, wurde dann aber auf Eis gelegt. Nun hat der Rat seine damalige Zusage erneuert. Geplant ist, die Boulehalle in den Wintermonaten mit einer Plane einzuhausen. Das Clubhaus soll einen Anbau in Holzständerbauweise bekommen, damit Gäste besser bewirtschaftet werden können. In den neuen Raum soll langfristig eine Küche eingebaut werden. Zudem soll die veraltete WC-Anlage saniert werden. Die Gemeinde rechnet mit Kosten von 28.000 Euro. 30 Prozent will der Bouleclub an Eigenleistung und weitere 6000 Euro an Eigenmitteln einbringen.

Das Dorfgemeinschaftshaus wird neu möbliert. Der Gemeinderat hat einstimmig den Kauf von 340 neuen Stühlen und 55 Tischen beschlossen. Kosten: rund 48.000 Euro.

Auf Antrag der CDU-Fraktion wird es künftig für Bornheim einen Seniorenbeauftragen geben. Laut Lukas Wingerter sollte die zunehmend ältere Generation in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden. Der Seniorenbeauftragte sollte mit Kita und Grundschule zusammenarbeiten. Der Sozialausschuss wird sich zunächst mit der Ausgestaltung der Tätigkeit befassen.

Laut dem Finanzzwischenbericht vom 31. Juli werden sich leichte Verbesserungen zu den Prognosen ergeben. 5000 Euro wird die Gemeinde für die Erneuerung der Weihnachtsbeleuchtung zu Verfügung stellen.

Für ein Jahr wird auf Probe ein verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet, und zwar in der Straße Am Steinsteg mit ihren Nebenstraßen Trifelsblick, Madenburgblick, Landeckblick und Rietburgblick.

Den Antrag der SPD-Fraktion, sich am Projekt Wohn-Punkt RLP zu beteiligen, lehnte der Rat ab. Es geht dabei darum, Wohn-Pflegegemeinschaften mit integrierter Tagespflege zu schaffen. Die Mehrheit des Rates war der Meinung, dass der Antrag zu früh sei. Zunächst sollten – auch vor dem Hintergrund möglicher Flächen – konkrete Vorstellungen entwickelt werden.

x