Kreis Südliche Weinstraße Baugebiet mit 15 Plätzen geplant

„Das Geld ist nicht rausgeschmissen“, ist die Bilanz von Ortsbürgermeister Heinz Oerther (FWG) zum Haushalt 2017/2018, der wegen großer Investitionen defizitär ist und einstimmig verabschiedet wurde. Allein für rund 243.000 Euro wurden in der jüngsten Ratssitzung Aufträge vergeben.
Größter Brocken ist die Errichtung einer Gerätehalle auf dem Gewerbegebiet „Feldwiese“ am Ortseingang von Oberotterbach von Bad Bergzabern kommend. Rund 500 Quadratmeter groß soll die wärme-isolierte Halle für den Bauhof der Gemeinde werden. Als einzige Anbieterin wurde die Firma E.L.F. aus Holzminden mit dem Bau beauftragt, die Kosten betragen rund 201.000 Euro. „Vielleicht klappt es noch in diesem Jahr“, so die Hoffnung von Oerther. Für mehr als 40.000 Euro wurden die ersten Schritte für ein Projekt eingeleitet, das den Rat in den kommenden Jahren beschäftigen wird. Die Ausweisung eines Baugebietes „Im Rodacker“ südöstlich der Gemeinde. Entstehen sollen auf rund 10.000 Quadratmetern gemeindeeigenen Landes 15 Bauplätze, möglicherweise kommen noch zwei bis vier Privatbauplätze hinzu. Einstimmig verabschiedet wurden die Kosten für den Bebauungsplan (14.400 Euro), der in der kommenden Sitzung vorgestellt werden soll. In Auftrag gegeben wurde ein Lärmschutzgutachten (rund 2300 Euro), ein Entwässerungskonzept (rund 5500 Euro) und ein Naturschutzgutachten (zirka 8100 Euro). Der Haushalt, der von Johanna Daum von der VG-Finanzabteilung vorgestellt wurde, wird im Ergebnishaushalt in diesem Jahr auf ein Minus von mehr als 353.000 Euro rutschen (Erträge 1.351.000 Euro, Aufwendungen rund 1.704.000 Euro). 2018 gibt es mit einem Fehlbetrag von fast 141.000 Euro eine deutliche Entspannung (Erträge fast 1.430.000 Euro, Aufwendungen gut 1.500.000 Euro). Im Finanzetat beträgt das Defizit 2017 gut 301.000 Euro (Einzahlungen rund 984.100, Auszahlungen fast 1.200.000 Euro). Gut 55.000 Euro Defizit sind es 2018 (Einzahlungen knapp 1.100.000, Auszahlungen rund 1.150.000 Euro).